Archiv für die Kategorie ‘Windows 7’

6 Monate Windows 7

Veröffentlicht: 26. Dezember 2009 in Bekloppt oder was?, Windows 7

Ich nutze nun Windows 7 (immer noch die RTM) seit gut einem halben Jahr auf mehreren Rechnern, u.a. auf meinem dienstlichen Notebook. Dies hier soll ein kurzes Fazit sein.
Windows 7 wurde als die „Erlösung“ zu Vista angespriesen, vielfach wurde es als das Servicepack 3 für Vista bezeichnet. Es ist sicherlich mehr, als das. Aber es ist auch nicht wirklich ein neuer Meilenstein in der Windows-Geschichte. Halten wir fest, was es ist, und was es nicht ist:

Es ist…

  • sparsamer als Vista im Umgang mit den Ressourcen, es läuft sogar auf Netbooks anständig
  • dadurch schneller als Vista
  • etwas weniger nervig, sofern die User Access Control aktiviert ist. Diese lässt sich nun in mehreren Stufen einstellen, wie stark sie nerven soll
  • stabiler als Vista, aber nicht so stabil wie XP
  • schick, sofern man auf optische Gimmicks Wert legt. Was wirklich praktisch ist, ist Aero Peek

Es ist nicht…

  • logischer. Im Gegenteil. Vieles ist noch besser versteckt worden als unter Vista
  • bezüglich Netzwerk moderner geworden. Dieselben leidigen Bugs finden sich aus XP wieder. So dauert es ewig, bis Windows erkennt, dass eine Netzwerkressource nicht verfügbar ist. Stoppt man den Prozess, so hängt sich der Explorer auf. Eine Trennung ist nach wie vor nicht erfolgt und der TCPIP-Stack ist immer noch eng mit dem System verwoben – so geht das nicht.
  • bugfreier, im Gegenteil. Besonders nervig ist der Startmenü-Bug, der alle Einträge verschwinden lässt, so fern man eine neue Applikation installiert hat. Totale Panne, liebe Leute von MS.

Mein Fazit: ich nutze es lieber als Vista, aber von einem anwenderfreundlichen OS für Poweruser ist es weit entfernt. Leider läuft meine Musik-Perepherie und meine Arbeitssoftware nur unter Windows, daher kann ich darauf nicht verzichten. Andernfalls liefe nach wie vor LinuxMint als alleiniges System auf meinen PCs.

Schichtwechsel

Veröffentlicht: 2. Mai 2009 in Allgemein, Die liebe Technik, Kombjuda, Linux, Nice, Windows 7

Da geht er nun hin, der gute alte Toshi Satellite 2410. Fast 7 Jahre lang war er mir treu, zuletzt im harten Einsatz als Media-PC im Arbeitszimmer. Nicht gerade flott, aber immer noch flott genug für Videos und Musik. Nach dem Update auf Ubuntu 9.04 stellten sich aber ein paar Probleme ein – vor allem mit dem Sound bei der Videowiedergabe. Es knackste, fiepte und ruckelte ohne Ende. Dumm nur, dass das DVD-Laufwerk keine Medien mehr liest – zumindest keine Datenmedien, um hier mal wieder komplett „tabula rasa“ machen zu können. Das Laufwerk ist mittlerweile verschrottet, der Toshi liegt hier einfach so rum. Media-PC adé. Doch was nun? Ersatz musste her. Fündig wurde ich wieder beim günstigsten Anbieter der Stadt (www.playit.de) – ich habe keine Ahnung, wie die das machen. Ich entschied mich für Einzelkomponenten:

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Gehäuse Barebone, leises Netzteil, Board mit Intel Atom 330 (Doppelkern), 2GB RAM, 320GB Platte (SATA) und DVD-LW mit Lightscribe (SATA). Das Zusammenschrauben dauerte länger, als das aktuelle Windows 7 RC1 zu installieren. Fazit: es dudelt super, schnell genug und das für round about 240 Euro. LinuxMint ist auch schon drauf, wird jedoch momentan nicht genutzt, weil ich endlich mal die Logitech Lautsprecher mit der Fernbedienung nutzen will (inkl. MediaCenter-Steuerung) 😉

Windows 7 auf dem Eee-PC 1000H

Veröffentlicht: 21. April 2009 in Kombjuda, Nice, WinDOSe, Windows 7

Ich habe Urlaub, wir haben Urlaub. Eine Woche gammeln, tun und lassen, was man will, schlafen zu jeder Zeit und eben Dinge erledigen, für sonst die Zeit zu schade wäre. Mein kleiner Asus fristet seit einer Weile ein müdes Dasein, da ich momentan zur Arbeit den „Dicken“ benutze. Er steht auf dem Keyboard rum und wartet darauf, auf dem Balkon sozusagen mal „Open Air“ genutzt zu werden, nur ist mir das trotz Kaiserwetter immer noch zu frisch. So ist es auch kein Beinbruch, wenn ich mit ihm ein wenig experimentiere. Installiert war ohnehin nicht viel, nur das Original XP und mein EasyPeasy als Linux. Da ich bisher Windows 7 nur in einer VM getestet hatte und wirklich richtig begeistert war, dachte ich mir, ich probiere es mal auf dem Netbook. Das gestaltet sich zunächst etwas tricky, denn ohne optisches Laufwerk installiert man alles vom USB-Stick. Mit Linux war das kein Problem, bietet doch z.B. Ubuntu ein entsprechendes Tools dafür an, so einen Stick bootfähig zu machen und von dort Ubuntu zu installieren. Mit Windows kannte ich das noch nicht. Dank Google habe ich aber einen Weg gefunden. Nun denn, auf zur Installation. Die ging auch recht flott, der Key von damals funktioniert immer noch (der von der öffentlichen Beta-Phase von Microsoft). Erster Start, alles schick und recht flott. MS preist selbst ja Windows 7 als das Windows für „Netbooks“ (darf man ja eigentlich gar nicht mehr schreiben dank Psion-Klage, aber egal). Natürlich sind sämtliche Asus-Tools nicht enthalten, und das manuelle Nachinstallieren steht noch aus (Splendid, Power4Gear usw.). Dass aber von Hause aus keine Netzwerkgeräte aktiviert waren, machte mich schon stutzig. Weder Ethernet noch WLAN wurden als Hardware erkannt. Verbaut ist meinem 1000H ein Ralink Wireless Chipsatz und als Ethernetchip kommt ein Atheros zum Einsatz. Komisch, ich hätte gedacht, dass alles auf Intel basiert…

Auch hier wurde ich wieder fündig und habe die Treiber manuell nachinstalliert – ohne Probleme. Nun noch schnell ein Windows-Update durchgeführt und das Ding ist im Sack! Läuft kugelrund und richtig schnell das Ganze 🙂

Die restlichen Treiberprobleme sowie die fehlenden Asus-Tools habe ich hier gefunden.