Archiv für die Kategorie ‘WinDOSe’

Die meiste Zeit war man ja eh nicht da, nur dass die Server seit gestern früh tot sind, nervt. Ich bekomme nicht mal Emails, da die dort eingesammelt werden. Momentan aber eben nicht. Es wird mir schön das fetchmail/postfix Log vollsauen, aber was soll’s.
Laut Hotline dauert der Spuk wohl noch bis heute Nacht gegen ca. 1:30 – ich prüfe das!
Auch wenn ich dazu die FritzBox wieder umstellen muss, da ich sonst das blinkende LEDchen nicht sehe, dass den fehlenden DSL-Sync signalisiert. FritzBox umstellen? Jawohl, denn ich habe das gute Stück darauf getrimmt, über einen IP-Client ins Netz zu gehen. Dieser IP-Client ist mein kleiner Buddy namens EeePC, der seit heute Abend eine wichtige Aufgabe hat. Ausgestattet mit dem Fonic UMTS-Stick dient er nun als Gateway. Noch schnell eine 10m Netzwerkleitung frei gemacht (Server-Switch um die lange entlastet, dafür eine kleine spendiert), das Ding quer durch die Bude gezogen und den Schleppi direkt am Wohnzimmerfenster postiert – hier ist der Empfang ganz gut (hatte schon HSDPA!). ICS eingerichtet und nun sind zumindest die Clients wieder am Netz. Die Server leider nicht, da die eine statische IP haben, die dummerweise nicht im Subnetz der ICS-LAN-Verbindung liegt. Ich bekomme das dumme Windows XP Home auf dem Netbook auch nicht dazu, eine andere IP als die 192.168.0.1 zu benutzen. An der „0“ hapert es, ich habe sonst ein „2“er-Netz. Nun ja, weder die Homepage ist online noch kann ich auf die Netzlaufwerke zugreifen, was mich vor allem nervt. Ich hätte sicherlich noch mit einer Netzwerk-Brücke experimentieren können, aber dafür fehlt mir jetzt die Energie. Internet läuft erst einmal und ich kann diesen Artikel schreiben. Wer eine Idee hat, das IP-Problem mit ICS zu lösen, möge bitte einen Kommentar posten 🙂

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Windows 7 auf dem Eee-PC 1000H

Veröffentlicht: 21. April 2009 in Kombjuda, Nice, WinDOSe, Windows 7

Ich habe Urlaub, wir haben Urlaub. Eine Woche gammeln, tun und lassen, was man will, schlafen zu jeder Zeit und eben Dinge erledigen, für sonst die Zeit zu schade wäre. Mein kleiner Asus fristet seit einer Weile ein müdes Dasein, da ich momentan zur Arbeit den „Dicken“ benutze. Er steht auf dem Keyboard rum und wartet darauf, auf dem Balkon sozusagen mal „Open Air“ genutzt zu werden, nur ist mir das trotz Kaiserwetter immer noch zu frisch. So ist es auch kein Beinbruch, wenn ich mit ihm ein wenig experimentiere. Installiert war ohnehin nicht viel, nur das Original XP und mein EasyPeasy als Linux. Da ich bisher Windows 7 nur in einer VM getestet hatte und wirklich richtig begeistert war, dachte ich mir, ich probiere es mal auf dem Netbook. Das gestaltet sich zunächst etwas tricky, denn ohne optisches Laufwerk installiert man alles vom USB-Stick. Mit Linux war das kein Problem, bietet doch z.B. Ubuntu ein entsprechendes Tools dafür an, so einen Stick bootfähig zu machen und von dort Ubuntu zu installieren. Mit Windows kannte ich das noch nicht. Dank Google habe ich aber einen Weg gefunden. Nun denn, auf zur Installation. Die ging auch recht flott, der Key von damals funktioniert immer noch (der von der öffentlichen Beta-Phase von Microsoft). Erster Start, alles schick und recht flott. MS preist selbst ja Windows 7 als das Windows für „Netbooks“ (darf man ja eigentlich gar nicht mehr schreiben dank Psion-Klage, aber egal). Natürlich sind sämtliche Asus-Tools nicht enthalten, und das manuelle Nachinstallieren steht noch aus (Splendid, Power4Gear usw.). Dass aber von Hause aus keine Netzwerkgeräte aktiviert waren, machte mich schon stutzig. Weder Ethernet noch WLAN wurden als Hardware erkannt. Verbaut ist meinem 1000H ein Ralink Wireless Chipsatz und als Ethernetchip kommt ein Atheros zum Einsatz. Komisch, ich hätte gedacht, dass alles auf Intel basiert…

Auch hier wurde ich wieder fündig und habe die Treiber manuell nachinstalliert – ohne Probleme. Nun noch schnell ein Windows-Update durchgeführt und das Ding ist im Sack! Läuft kugelrund und richtig schnell das Ganze 🙂

Die restlichen Treiberprobleme sowie die fehlenden Asus-Tools habe ich hier gefunden.

Mal was anderes…

Veröffentlicht: 19. Dezember 2008 in Kombjuda, Nice, WinDOSe

Es gab ja schon einige Kits, mit denen man den Rechner optisch „pimpen“ konnte. Mal hat man aus Windows XP ein Vista-Clone gemacht, mal ein MacOSX. Diesmal habe ich mir den Spaß gemacht, und mein XP auf dem EeePC zum MacOSX verwandelt. Möglich wurde dies mit FlyakiteOSX, einem Installer und allen Tools, die auch ganz schick laufen. Aussehen tut das jedenfalls sehr lecker- oder?

macos_eee

Finger & Klänge

Veröffentlicht: 16. Februar 2008 in Kombjuda, Vista, WinDOSe

Nun doch: auch unter XP sind nun die Treiber für den Fingerabdrucksensor (und das Tool zum Entsperren der Session) sowie der Soundtreiber installiert.

Ersteren habe ich direkt vom FTPServer gezogen, allerdings versteckte der sich im Ordner „Satellite“, obwohl ich einen „Satego“ habe – scheinbar das gleiche. Der Sound ging schon vorher, nur hatte ich in den Sound-Optionen das falsche Gerät aktiviert 😉

Ergo: auch unter XP habe ich nun den vollen Funktionsumfang – und das bei mehr Performance. Wer braucht da noch Vista?

Er ist da!

Veröffentlicht: 14. Februar 2008 in Bekloppt oder was?, Kombjuda, Kotz, Linux, Vista, WinDOSe

Gestern bestellt und heute ist er da – ich habe ihn vorhin im Geschäft abgeholt. Das Schätzchen hört auf den Namen „Toshiba Satego X200-21U“, ein 17″ Monster mit 2 Festplatten, Nvidia 8700 und massig Anschlüssen – von den 4kg für das Gerät und nochmal 1kg für das Netzteil in Form und Größe eines Tetrapacks mal abgesehen. Eine Gamer-Maschine, die mir die Performance bringt, die ich will – nicht zum Zocken natürlich.

Mittlerweile habe ich den 2. Anlauf gestartet, das System einzurichten. Richtig, Ubuntu soll drauf. Aber nicht Linux ist das Problem (noch nicht), sondern Vista. Gäbe es einen legalen Weg, das gegen XP kostenlos zu tauschen, ich wäre bereit dazu. Vista ist das letzte! Kompliziert, langsam – ich hab nicht das Gefühl, hier einen Core 2 Duo mit 2,2 GHz vor mir zu haben. Und es ist zickig, wenn man die Partitionen – so wie ich vorhin – anrührt, sprich, die Vista-Partition verkleinert. Es sind 2x160GB Platten eingebaut, nur nützen die mir in ihrer Gesamtheit nichts, da Linux noch mit drauf soll. Aber Vista ließ sich nach der Kur mit gParted nicht mehr starten – danke, Bill, ich wünsche Dir und Deinem Laden die Pest an den Hals!

Momentan läuft die Einrichtung wie vormals, die Platten sind mittlerweile auch einigermaßen eingerichtet – nun also zu Ubuntu 🙂

Die Einrichtung von Ubuntu auf diesem Rechner lesen Sie bitte im Ubuntu-Blog nach.

Brett vorm Kopf

Veröffentlicht: 5. Februar 2008 in Die liebe Technik, Kombjuda, Linux, WinDOSe

Ich sage ja, ich arbeite zu viel. Manchmal sieht man den Wald vor Bäumen nicht! So auch in diesem Fall. Beim letzten Post hatte ich von den Problemen berichtet, die ich seit den letzten Aufenthalten im Hotel Römerhof hatte, ins WLAN zu kommen. Dabei konnte ich zwar den Connect herstellen, jedoch keine Daten übertragen. Irgendwie hatte ich übersehen, dass die IP des Routers hier exakt der IP entspricht, die meine VMWare-Netzwerkkarte (virtuell) für DHCP benutzt, nämlich die 192.168.1.1. Der Netzwerk-Stack von sowohl Windows als auch Linux spielten mir hier einen Streich und gaukelten eine gültige WLAN-Verbindung vor.

Nach der Deaktivierung des VMnet-Interfaces bin ich nun doch tatsächlich wieder „on air“ 🙂

Hey kids, what time is it?

Veröffentlicht: 3. Januar 2008 in Linux, WinDOSe

rainlender.pngKalendarien sind immer schick auf dem Desktop. Der Linuxer kennt sie als Screenlets, Desklets usw. Der Windows- bzw. Mac-Nutzer von den Yahoo Widgets oder aber eben auch durch das Programm „Rainlender„. Klingt etwas nach Highlander, aber es ist ganz schick, zumal es das auch für den Linux-Desktop gibt, sogar in vorgefertigten Paketen (z.B. als Debian/Ubuntu .deb).

bildschirmfoto-einstellungen-rainlendar2-1.pngEs gibt diverse Skins zum Download und auch Sprachpakete zum Nachinstallieren. In Gnome z.B. in die Startprogramme eingebaut, ist dieses Kerlchen wirklich nützlich, denn es zeigt nicht nur den Kalender an sondern erlaubt auch eine einfache Termin und Event-Verwaltung – und das alles mit Synchronisationsmöglichkeiten nach dem iCalendar-Standard – leider nicht mit anderen Formaten wie Evolution oder Lotus Notes.

Manche Skins und Plugins/Sprachen sind direkt per Drag’n’Drop installierbar, manche müssen in den Programmordner kopiert werden. Unter Linux ist dies meist /usr/share/rainlender2/skins bzw. plugins. Man sollte rainlender2.pngdabei nicht vergessen, die Rechte entsprechend zu setzen, da sonst Skins und Sprachen nicht geladen werden können.

An Einstellungsmöglichkeiten fehlt es nicht, das meiste ist selbsterklärend und man muss selten auf die auf der Homepage hinterlegte Dokumentation oder die FAQs ausweichen.

bildschirmfoto-einstellungen-rainlendar2.png

Ein nettes Tool wie ich finde. Das Wallpaper gibt es übrigens nicht zum Download – ich habe es direkt vom Erzeuger erhalten.