Archiv für die Kategorie ‘Lotus’

Aus der Übung

Veröffentlicht: 24. August 2008 in Drums, Kotz, Lotus, Maloche

Das Wochenende über kam ich nicht zum Spielen. Der Samstag war geprägt von Einlaufen Einkaufen, Bude putzen und dann ab zum Konzert „The Rock“ auf der Festung Königstein. Apocalyptica als Headliner, davor Krieger, Lacrimas Profundere und Schandmaul als spitzen Anheitzer. Die Fahrt nach Hause in der S1 nach Dresden verlief alles andere als „Planmäßig“. Erst gab es eine Verzögerung wegen einer der vielen Baustellen auf der Strecke, dann dachte sich ein mit Dynamo-Jacke bepelzter Zeigenosse, er müsse die Notbremse betätigen, weil er in Wehlen zu blöd war, die Tür zu öffnen – danke, du Kackbratze!

Der verregnete Sonntag verlief anfangs zwar sehr kuschelig, dann aber hieß es Koffer packen und den Flieger nach Stuttgart besteigen, wo ich die Woche wieder Leuten die Webentwicklung mit Lotus Notes zeigen darf. Aber am Freitagabend werde ich, nachdem ich mein Schatzi ausgiebig beherzt habe, wieder ans Set wackeln und ins Schwitzen kommen 🙂

Good bye, Desktop-Linux

Veröffentlicht: 14. Juni 2008 in Bekloppt oder was?, Kombjuda, Kotz, Linux, Lotus

Erneuter Versuch, Ubuntu wieder flott zu bekommen. Diesmal wieder Gutsy, das lief ja schon mal. Ich habe allerdings die Rechnung ohne Nvidia gemacht. Mit dem nun verfügbaren 173er Treiber lässt sich das System nicht starten. Nicht einmal meine eigenen Tipps, die ich im Ubuntu-Blog gepostet habe, funktionieren.

Was soll das alles sein? Verarsche? Ich bleibe bei Vista, das rennt wie Sau – keine Probleme bisher. Ich hätte nie gedacht, dass ich dies einmal schreiben würde, aber es ist die Wahrheit.

Auch dieses Gebastel mit Lotus Notes auf Linux – instabil, fehlerhaft, sieht scheiße aus.

Linux ist vom Desktop so weit entfernt, wie ich vom Mars – auf einem Server gerne, aber nicht auf meinem Rechner als produktives Arbeitsmittel – und tschüss!

Day-off am Kanal

Veröffentlicht: 30. April 2008 in Allgemein, Lotus, Maloche, Nice

Wie ich schon erwähnte, hocke ich derzeit in Rendsburg im Hotel (daher „am Kanal“, da hier vor der Tür der Nord-Ostsee-Kanal verläuft). Mein Kunde (eigentlich nicht direkt meiner, aber einen, den ich hier betutteln darf) entpuppte sich als weniger schwierig, als man mir im Vorfeld sagte. Im Gegenteil: die Chemie stimmte auf Anhieb. Der Tag begann spät, erst gegen 10:30 sollte ich vor Ort sein (bei der hier ansässigen Sparkasse). Und Arbeit darf ich das gar nicht nennen, denn bis 14 Uhr war nicht mehr als Smalltalk und ein paar Details zum Projekt angesagt. Danach dachte ich, ich müsste loslegen – aber weit gefehlt. Die beiden mit der Aufgabe betreuten Herren entwickelten rasch einen Ehrgeiz, der mich nur als Zuschauer oder Statist übrig ließ. Ab und an schaute ich auf das, was sie fabrizierten. Gegen 18 Uhr war dann Feierabend, den ich momentan noch genieße – allerdings wieder mal alleine und auch nicht mehr lange. Ich rauch noch eine und schaue den Mardern zu, wie sie über den Parkplatz flitzen – drollig!

Morgen warten noch zwei Aufgaben hier um die Ecke und in Hamburg auf mich, bevor ich dann Richtung Heimat und Feiertag am 1. Mai aufbrechen kann – ich hoffe nur, die Straße ist nicht wieder so voll von Links-Spur-Schleichern, die meinen, 20 km/h weniger fahren zu müssen, als sie eigentlich dürften. Ich gestehe: ich mache das meist umgekehrt…

WLAN im Hotel

Veröffentlicht: 28. April 2008 in Bekloppt oder was?, Kombjuda, Kotz, Lotus, Maloche

Mal wieder ein Kotz-Thread:

Ich hasse WLANs im Hotel. Nicht generell, denn es ist ja durchaus schick, wenn man es (kostenlos) nutzen kann. Ich hocke in Rendsburg direkt am Kanal und habe es – für lau. Also sollte ich mich nicht beschweren, sicher. Doch ich tue es, es ist mein gutes Recht. Wieso um alles in der Welt müssen die ausgerechnet (wie auch im Römerhof in Stuttgart) hier die Gateway-IP = 192.168.1.1 haben hm?

Diese entspricht genau meiner Konfiguration für meine VMware (Host-Only-Adapater), den ich gerne unterwegs nutze. Ich kann mich nun entscheiden: VMware nutzen und arbeiten oder aber im Netz surfen. Toll. Ich hätte gerne beides.

Ich könnte ja umstellen meint ihr. Sicherlich, habe ich nun auch. ABER: in der Firma ist ebenfalls dieses Subnetz aktiv, und da soll meine VM ebenfalls dudeln – und zwar als Bridged Network. Kann man auch machen meint ihr. Sicher kann man das. ABER: das müsste ich erst einmal Notes beibringen, dass es ein und denselben Server unter 2 verschiedenen IP-Adressen gibt – super… und völlig daneben. Man kann ja die Serververbindungen ändern. Sicher kann man das. ABER: will ich das? Habe ich Lust, das dauernd zu ändern?

Nein. Abgesehen davon ist das Wetter echt scheiße. Es schifft wie sau, Schleswig-Holstein eben. Ich kenne das nur vom Hochsommer anders – und da auch nur selten. Nee, hier will ich nicht tot über’m Zaun hängen.

Ende der Durchsage.

Der menschliche Geist…

Veröffentlicht: 15. April 2008 in Java, Kombjuda, Lotus, Maloche

…ist schon komisch. Langsam aber sicher kommt einiges Hoch – nein, nicht nur wegen Java & Notes und im negativen Sinn, sondern auch die Erinnerungen an selbiges. Kurz gesagt: der Java-Kurs wächst und wächst. Am Ende denke ich, wird eine richtig „runde Sache“ dabei heraus kommen. Erfolgreiche Tests und Übungen für die Unterlage sind momentan im Entstehen, so etwa die CORBA-Zugriffe in Applikationen und Applets und auch die JSP-Entwicklung mit der Domino Tag Library kommt voran.

Lotus Quickr habe ich allerdings seit dem nicht wieder angefasst – ich hatte keine Lust dazu, mich zu ärgern, und habe stattdessen lieber Möbel gerückt. Aus der Firma konnte ich 3 Computertische aus dem alten Schulungsraum abstauben 🙂

Java, Notes und die ganze andere Scheiße

Veröffentlicht: 9. April 2008 in Java, Kotz, Lotus

Ich hab einen Mega-Hals. Ich könnte platzen! Ich hasse Lotus Notes, ich hasse Java, ich hasse alles, was nicht funktioniert, so wie es sein soll. Ich hasse nebenbei auch noch so „tolle“ Tools wie Lotus Quickr (müsste eigentlich Lotus Suckr oder Lotus Fuckr heißen).

Normalerweise zerlege ich mit meinen eigenen kleinen Fingerchen Dinge, die nicht so wollen, wie ich will – Gegenstände, deren Existenz einfach nicht gerechtfertigt ist. Bluetooth-Adapater von Billigmarken z.B. sind mir zum Opfer gefallen. Ich habe mir die Pfoten aufgeschnitten an den Scheißdingern – aber hinterher ging es mir besser.

Bei Software ist es anders, die kann man nicht zerstören und im hohen Bogen auf den Müll werfen – und das dann auch noch zelebrieren – so tatsächlich vor einigen Jahren geschehen, mir ging fast einer dabei ab.

Ich bin krank, ich gebe es zu – ist mir scheißegal, wie andere das sehen. Ich „kompensiere“ so, das sagen jedenfalls Psychologen – auch das geht mir am Arsch vorbei, was _die_ denken und wie _die_ das nennen. Ich nenne es Befreiung.

Zurück zum Thema. Ich bereite eine Java-Schulung vor. Na danke! Als ich Java gelernt habe, da war es noch benutzbar. Man konnte Notepad nehmen und Sourcen proggen, per Konsole kompilieren und alles war gut. Heute… ja was ist heute… Java ist eines der ‚zig Beispiele von Produkten, die über die Jahre einfach kaputt entwickelt wurden, so wie z.B. Adobe Acrobat – ungeheuerlich! Die Einrichtung einer gescheiten Umgebung umfasst schon mehrere Stunden – sofern man die Geheimnisse darum kennt. Hallo? Geht’s noch? Wir leben im 21. Jahrhundert, da kann man wohl etwas mehr Transparenz erwarten. Jaja ihr neunmalklugen Java-Geeks, gebt mir Ratschläge. Ich bin selber Entwickler, aber so ein derber Rotz ist mir noch nicht untergekommen. Ich erwarte einfach etwas mehr Komfort!

Schlimmer kann es nicht kommen? Ha, weit gefehlt. Es gibt ja noch die Kombi Lotus Notes & Java – ein Dreamteam! Ich möchte mir mit der Rasierklinge die Unterarme zerschneiden vor Frust!

Wenn ich die Wahl hätte zwischen der Entwicklung mit Notes & der Kaffeebohne und einer lustigen Wurzelbehandlung, ich zöge letztere definitiv vor! Ich liebe Zahnärzte! Schmerzen! Jawoll!

Zur Entspannung zum Feierabend: obiges habe ich abgehakt für heute. Morgen ist noch Stunden entfernt, das reicht mir. Also auf, um Lotus Quickr zu testen. Kurzer Testbericht: es gibt nix zu testen, das ist die größte Scheiße, die IBM jemals auf die Menschheit losgelassen hat. Der Vorgänger Quickplace war schon Schrott, aber was die „Blauen“ hier mit der mittlerweile erschienenen 8.1er abliefern, spottet jeder Beschreibung. Non-performant, fehlerhaft selbst in den grundlegendsten Funktionen (User-Management) und ein Bedienkomfort, den man nicht mal von Microschrott gewohnt ist. Ich dachte nicht, dass man M$ noch toppen kann, aber es geht – Gratulation, IBM!

Oh Wunder…

Veröffentlicht: 8. Januar 2008 in Lotus, Nice

Nach dem verpatzten Montag gestern, war heute ein ganz ordentlicher Tag bisher. Notes zickte heute nicht rum, langsam stellt sich eine Routine beim Arbeiten mit den lustigen Tabellen ein. Durch die neuen Kollegen ist auch viel Dynamik und Input gegeben, jedem fällt hier und da eine schicke Arbeitstechnik ein – und alle profitieren davon. Das nenne ich mal Team!
Sogar einen der Monster-Prozesse habe ich heute abschließen können – jippi!

Das Wetter ist auch gnädig zu mir Exil-Raucher vor der Tür, so dass ich (wie gestern Abend) standhaft geblieben bin und nicht im Zimmer geraucht habe. Das muss ja auch nicht sein, wenn es denn verboten ist. Außerdem qualme ich dann auch weniger 😉