Archiv für die Kategorie ‘Linux’

Schichtwechsel

Veröffentlicht: 2. Mai 2009 in Allgemein, Die liebe Technik, Kombjuda, Linux, Nice, Windows 7

Da geht er nun hin, der gute alte Toshi Satellite 2410. Fast 7 Jahre lang war er mir treu, zuletzt im harten Einsatz als Media-PC im Arbeitszimmer. Nicht gerade flott, aber immer noch flott genug für Videos und Musik. Nach dem Update auf Ubuntu 9.04 stellten sich aber ein paar Probleme ein – vor allem mit dem Sound bei der Videowiedergabe. Es knackste, fiepte und ruckelte ohne Ende. Dumm nur, dass das DVD-Laufwerk keine Medien mehr liest – zumindest keine Datenmedien, um hier mal wieder komplett „tabula rasa“ machen zu können. Das Laufwerk ist mittlerweile verschrottet, der Toshi liegt hier einfach so rum. Media-PC adé. Doch was nun? Ersatz musste her. Fündig wurde ich wieder beim günstigsten Anbieter der Stadt (www.playit.de) – ich habe keine Ahnung, wie die das machen. Ich entschied mich für Einzelkomponenten:

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Gehäuse Barebone, leises Netzteil, Board mit Intel Atom 330 (Doppelkern), 2GB RAM, 320GB Platte (SATA) und DVD-LW mit Lightscribe (SATA). Das Zusammenschrauben dauerte länger, als das aktuelle Windows 7 RC1 zu installieren. Fazit: es dudelt super, schnell genug und das für round about 240 Euro. LinuxMint ist auch schon drauf, wird jedoch momentan nicht genutzt, weil ich endlich mal die Logitech Lautsprecher mit der Fernbedienung nutzen will (inkl. MediaCenter-Steuerung) 😉

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Low-Cost Server

Veröffentlicht: 23. September 2008 in Die liebe Technik, Linux, Nice, Technik

Seit ein paar Tagen mussten wir auf den einen Server in der Kammer verzichten. Der alte Athlon 1200 hat das zeitliche gesegnet, zumindest lief er nicht mehr stabil länger als einen Tag lang durch. Ich nehme an, es lag an den defekten Lüftern. Ersatz musste her.

Also flugs zum preiswertesten Anbieter in der Stadt geschaut und eine Fertigkiste (Athlon 3000+, 512MB) ausgesucht. Problem: das Ding musste erst bestellt werden. Der Verkäufer aber hatte eine bessere Alternative. Einzeilteile!

Nun werkelt ein Intel Atom 230 samt Board mit allem Pipapo in einem Billiggehäuse (sieht aber recht schick aus) mit 2 GB RAM im Kabuff – und das auch noch sehr gut und flott. Sparsam soll das Teil auch noch sein, die CPU verbraucht etwa 6 Watt. Kostenpunkt insgesamt: 105 Euro!

Ubuntu CentOS erkannte zwar das Onboard-LAN nicht, aber dank freiem PCI-Platz konnte ich eine alte 3Com-Karte nutzen.

Der Fileserver samt Ubuntu-Blog in einer VM ist also wieder online 🙂

Update vom 4. Oktober:

Auch der zweite Server ist nun getauscht gegen den Atom 230 – tolles Ding nach wie vor. Hatte kurz Panik, weil der Kernel ebenfalls welche hatte beim ersten Booten. Ich hatte vergessen, das Onboard-LAN abzuschalten und CentOS mag scheinbar den neuen Realtek-Chip nicht sonderlich. Jetzt daddelt Domino auch ein wenig flotter und vor allem sparsamer!

Murphy’s Gesetz

Veröffentlicht: 3. August 2008 in Bekloppt oder was?, Die liebe Technik, Kotz, Linux

Es ist klar, dass, wenn mir mein Media-System (das Drecks-Ubuntu) abkackt dann auch noch gleich die Hardware die Grätsche machen muss – logisch, denn so will es das Gesetz (siehe Titel). Das Gesetz sagt auch, dass, wenn man schon am Boden liegt, man auch noch gleich einen weiteren Tritt in die Eier bekommt. Auch klar. Sicher, das Teil hatte 6 Jahre auf dem Buckel. Aber das DVD-Laufwerk war keine 3 Jahre alt und selten genutzt. Aber heutzutage wird alles nach maximal 3 Jahren entsorgt werden müssen. Es ist alles so gebaut.

Mehrere CDs habe ich verbrannt, nur um zu testen, dass das Ding seinen Geist aufgegeben hat. Es bootet nicht mehr von CD. Stattdessen bekomme ich den geschrotteten GRUB zu sehen, den mir die letzte Installation von Ubuntu hinterlassen hat. auch das hat sich erledigt. Ubuntu ist gestorben. Das, was man heute da runterladen kann, ist nichts weiter als der letzte Mist. Es funktioniert nichts mehr. Nicht mal die Installation läuft durch. Ohne Fehlermeldungen, aus denen man schlau werden könnte – nein, es kackt einfach ab. Super! Und hinterlässt Scherben und Ruinen. Windows ist noch drauf, und das letzte mal mit BartPE hatte ich den MBR wieder fixen können. Aber unter dem verfickten Windows läuft meine WinTV nicht richtig – paradox oder?

Aber mich wundert nichts mehr.

Ich kaufe nur noch auf Pump. Genau so lange, wie die Geräte halten. 3 Jahre eben. Dann hau ich sie auf den Schrott, weil sie nichts anderes dann mehr sind. Elektroschrott, für den man gottlob wenigstens nichts bezahlen muss. Andernfalls würde ich sie im Wald irgendwo vergraben.

Danke für ein wiedermal total versautet Wochenende, ihr Penner!

Relativitätstheorie & Praxis

Veröffentlicht: 5. Juli 2008 in Linux

Ich mach’s kurz: ich habe es wieder in Betrieb, mein Hardy Heron. Frisch installiert. Nachdem ich FC9 und CentOS probiert hatte, musste ich feststellen, dass Ubuntu noch das kleinere Übel ist. Witzigerweise funktioniert momentan alles recht gut, selbst die Webcam im Deckel meines Satego-Schleppis.

Warten wir es ab.

Good bye, Desktop-Linux

Veröffentlicht: 14. Juni 2008 in Bekloppt oder was?, Kombjuda, Kotz, Linux, Lotus

Erneuter Versuch, Ubuntu wieder flott zu bekommen. Diesmal wieder Gutsy, das lief ja schon mal. Ich habe allerdings die Rechnung ohne Nvidia gemacht. Mit dem nun verfügbaren 173er Treiber lässt sich das System nicht starten. Nicht einmal meine eigenen Tipps, die ich im Ubuntu-Blog gepostet habe, funktionieren.

Was soll das alles sein? Verarsche? Ich bleibe bei Vista, das rennt wie Sau – keine Probleme bisher. Ich hätte nie gedacht, dass ich dies einmal schreiben würde, aber es ist die Wahrheit.

Auch dieses Gebastel mit Lotus Notes auf Linux – instabil, fehlerhaft, sieht scheiße aus.

Linux ist vom Desktop so weit entfernt, wie ich vom Mars – auf einem Server gerne, aber nicht auf meinem Rechner als produktives Arbeitsmittel – und tschüss!

Schnauze voll!

Veröffentlicht: 7. Juni 2008 in Bekloppt oder was?, Kotz, Linux

Es reicht, Canonical!

Was ihr mit mit der 8.04 eures Ubuntu-OS abgeliefert habt, ist das Letzte:

Es funktioniert nichts mehr so, wie gewohnt. Laufwerke werden nur noch auf Anfrage gemountet, VMware lässt sich nicht mal mehr mit Any-Any installieren, Grafik spinnt übelst, Abstürze und dann auch noch dieses bescheuerte Pulse-Audio. Muss das sein? Wenn ja, dann bin ich weg. Ich arbeite schon seit Monaten sehr gut mit Windows Vista – nun weiß ich auch, warum ich das dauernd starte – statt Ubuntu, meiner ehemaligen Lieblings-Distri, der ich immer den Rücken freigehalten und sie verteidigt habe.

Damit ist jetzt Schluss. Ich will Stabilität und kein Schnick-Schnack. Ich will Einheitlichkeit – keine Unterschiede in den Kernel-Versionen. Ich will die Handhabung der Vorversion, nicht dauernde Änderungen an der GUI, an den Settings, an den Konfigurationen.

Ich habe heute meine 8.04 (upgedatet von 7.10) platt gemacht und es mit einer Neuinstallation versucht. Fehlanzeige, dieselben Fehler bleiben erhalten – wenigstens hier eine gewissen konstante Haltung…

Ich schließe nicht aus, es mal mit einer anderen Distri zu versuchen, denn dauerhaft will ich von Linux nicht weg – aber so macht es echt keinen Spaß mehr!

Nachtrag zu FF3

Veröffentlicht: 30. Mai 2008 in Kotz, Linux

Soeben habe ich mir dank der aktuellen Ubuntu Hardy-Pakete (u.a. mit fehlerhaftem xorg-Zeugs) für FF3 das System zerschossen. Da man ja neugierig ist, und die 3er auch mal startet, tat ich das. Und das war der Fehler.

Ich rate jedem ab, dies zu tun: 1. Installation, 2. Ausführen.

Folgen:

Mein FF2 hat keine Addons mehr und spricht auch nach erneuter Installation der Sprach-Pakete nur noch Englisch mit mir. Aber eben nicht mehr.

Kann ja sein, dass ich paranoid wirke, aber Ubuntu starte ich jetzt die nächsten Tage erst einmal nicht mehr bzw. werde es wohl neu aufsetzen. Danke, Jungs! *grml*