Archiv für die Kategorie ‘Kombjuda’

Retrospektive

Veröffentlicht: 30. September 2009 in Bahn, Bekloppt oder was?, Die liebe Technik, Kombjuda, Kotz, Maloche, Nice, Technik

Fast 2 Jahre ist es her, dass ich die „Dienste“ der DB in Anspruch genommen habe. Zuverlässig im November schicken die mir meine Bahncard, und ich habe sie schon zwei Jahre nie in Anspruch genommen. Warum? Simpel: alte und gewohnte Verbindungen gibt es nicht mehr, Rauchen darf man schon lange nicht mehr bei der Bahn und die Verspätungen/Ausfälle konnte man wöchentlich in der Zeitung nachlesen. Es blieb das Auto und der Flieger, wenn es an „entlegende“ Orte geht (Bahn-technisch). Heute also nach langer Abstinenz mal wieder Bahnfahren. Toll, kein Streß mit Staus und bekloppten Autofahrern (die ohne Blinker usw.). Ziel: Hamburg. Aber es fing schon so an, wie ich es mir gedacht habe: die Wagenreihenfolge des Eurocity war in umgekehrter Reihenfolge, wie sie an der Tafel stand. Der komplette Bahnsteig spielte Rochade, die letzten 4 Wagen ging es direkt mitten durch, weil wir schon fuhren. Was heißt fahren… Zwischen Dresden und Berlin wird geschlichen, hier ist die Strecke immer noch nicht ausgebaut, so dass mit max. Tempo 80 gerödelt wird. Autofahren geht bis Berlin schneller. Dann Fahrkartenkontrolle. Ein Highlight auf so einer Fahrt. Das für mich neue Bahnportal kannte mich gestern Abend nicht mehr, also rasch neu angemeldet. Bahncard hinterlegt, als Zahlungsmittel die Firmen-Amex angegeben. Habe übersehen, dass auf dem Onlineticket diese auch als Legitimation stand – verloren! Denn ich hätte sie dann vorzeigen müssen. Ok, also nachlösen – nur leider nicht mit EC möglich. Gut, dass ich vorher Geld ausm Automaten geholt habe, sonst hätte ich in Elsterwerda (= am Arsch der Heide) aussteigen müssen. Muss mir also für die Rückfahrt noch eine Fahrkarte kaufen und das Onlineticket mühsam stornieren. Die Bahn kommt, aber für mich nicht mehr.
In HH angekommen, FONIC-Stick ausgepackt und ab ins Netz – nix da, denn in HH gibt es kein O2-Netz, jedenfalls nicht als UMTS oder gar HSDPA. Lediglich GPRS wurde mit 1 (in Worten: einem) Balken im Zimmer angeboten. In der Lobby war es immerhin UMTS, so dass ich mir wenigstens noch die PC Suite von Nokia runterladen konnte. Dem ging voraus, dass ich mein Vodafone-Vertrag auf Sorglos-Inet-Flat umgestellt habe, denn dies ist im Zimmer wenigstens mit EDGE verfügbar. Man gönnt sich ja sonst nix. Nach 4 (in Worten „vier“) Kontrollanrufen, bestätigte man mir, dass diese nun wirklich aktiv ist und ich nach Lust und Laune mit dem Telefon als Modem lossurfen kann. Ich behalte seitdem meine Rechnungsdaten permanent im Blick, denn von den Brüdern (und Schwestern) kennt man ja so einiges…
Die 2 Tage Schulung hier gehen flott vorbei, ich kann mich nach Lust und Laune über Notes 8/8.5 auslassen – das hat es verdient, und die Kunden hier ebenso.

Schichtwechsel

Veröffentlicht: 2. Mai 2009 in Allgemein, Die liebe Technik, Kombjuda, Linux, Nice, Windows 7

Da geht er nun hin, der gute alte Toshi Satellite 2410. Fast 7 Jahre lang war er mir treu, zuletzt im harten Einsatz als Media-PC im Arbeitszimmer. Nicht gerade flott, aber immer noch flott genug für Videos und Musik. Nach dem Update auf Ubuntu 9.04 stellten sich aber ein paar Probleme ein – vor allem mit dem Sound bei der Videowiedergabe. Es knackste, fiepte und ruckelte ohne Ende. Dumm nur, dass das DVD-Laufwerk keine Medien mehr liest – zumindest keine Datenmedien, um hier mal wieder komplett „tabula rasa“ machen zu können. Das Laufwerk ist mittlerweile verschrottet, der Toshi liegt hier einfach so rum. Media-PC adé. Doch was nun? Ersatz musste her. Fündig wurde ich wieder beim günstigsten Anbieter der Stadt (www.playit.de) – ich habe keine Ahnung, wie die das machen. Ich entschied mich für Einzelkomponenten:

02052009028

Gehäuse Barebone, leises Netzteil, Board mit Intel Atom 330 (Doppelkern), 2GB RAM, 320GB Platte (SATA) und DVD-LW mit Lightscribe (SATA). Das Zusammenschrauben dauerte länger, als das aktuelle Windows 7 RC1 zu installieren. Fazit: es dudelt super, schnell genug und das für round about 240 Euro. LinuxMint ist auch schon drauf, wird jedoch momentan nicht genutzt, weil ich endlich mal die Logitech Lautsprecher mit der Fernbedienung nutzen will (inkl. MediaCenter-Steuerung) 😉

Windows 7 auf dem Eee-PC 1000H

Veröffentlicht: 21. April 2009 in Kombjuda, Nice, WinDOSe, Windows 7

Ich habe Urlaub, wir haben Urlaub. Eine Woche gammeln, tun und lassen, was man will, schlafen zu jeder Zeit und eben Dinge erledigen, für sonst die Zeit zu schade wäre. Mein kleiner Asus fristet seit einer Weile ein müdes Dasein, da ich momentan zur Arbeit den „Dicken“ benutze. Er steht auf dem Keyboard rum und wartet darauf, auf dem Balkon sozusagen mal „Open Air“ genutzt zu werden, nur ist mir das trotz Kaiserwetter immer noch zu frisch. So ist es auch kein Beinbruch, wenn ich mit ihm ein wenig experimentiere. Installiert war ohnehin nicht viel, nur das Original XP und mein EasyPeasy als Linux. Da ich bisher Windows 7 nur in einer VM getestet hatte und wirklich richtig begeistert war, dachte ich mir, ich probiere es mal auf dem Netbook. Das gestaltet sich zunächst etwas tricky, denn ohne optisches Laufwerk installiert man alles vom USB-Stick. Mit Linux war das kein Problem, bietet doch z.B. Ubuntu ein entsprechendes Tools dafür an, so einen Stick bootfähig zu machen und von dort Ubuntu zu installieren. Mit Windows kannte ich das noch nicht. Dank Google habe ich aber einen Weg gefunden. Nun denn, auf zur Installation. Die ging auch recht flott, der Key von damals funktioniert immer noch (der von der öffentlichen Beta-Phase von Microsoft). Erster Start, alles schick und recht flott. MS preist selbst ja Windows 7 als das Windows für „Netbooks“ (darf man ja eigentlich gar nicht mehr schreiben dank Psion-Klage, aber egal). Natürlich sind sämtliche Asus-Tools nicht enthalten, und das manuelle Nachinstallieren steht noch aus (Splendid, Power4Gear usw.). Dass aber von Hause aus keine Netzwerkgeräte aktiviert waren, machte mich schon stutzig. Weder Ethernet noch WLAN wurden als Hardware erkannt. Verbaut ist meinem 1000H ein Ralink Wireless Chipsatz und als Ethernetchip kommt ein Atheros zum Einsatz. Komisch, ich hätte gedacht, dass alles auf Intel basiert…

Auch hier wurde ich wieder fündig und habe die Treiber manuell nachinstalliert – ohne Probleme. Nun noch schnell ein Windows-Update durchgeführt und das Ding ist im Sack! Läuft kugelrund und richtig schnell das Ganze 🙂

Die restlichen Treiberprobleme sowie die fehlenden Asus-Tools habe ich hier gefunden.

Mal was anderes…

Veröffentlicht: 19. Dezember 2008 in Kombjuda, Nice, WinDOSe

Es gab ja schon einige Kits, mit denen man den Rechner optisch „pimpen“ konnte. Mal hat man aus Windows XP ein Vista-Clone gemacht, mal ein MacOSX. Diesmal habe ich mir den Spaß gemacht, und mein XP auf dem EeePC zum MacOSX verwandelt. Möglich wurde dies mit FlyakiteOSX, einem Installer und allen Tools, die auch ganz schick laufen. Aussehen tut das jedenfalls sehr lecker- oder?

macos_eee

Kleiner Freund

Veröffentlicht: 21. November 2008 in Die liebe Technik, Kombjuda, Nice

Und wieder Zuwachs im Haushalt: ich habe mir heute ein Netbook gekauft, den Eee PC von Asus, mit dem die Welle der Netbooks hierzulande begann. Mittlerweile ist dieses Gerät auch als 10,2-Zoll erhältlich, was nicht ganz so winzig ist von der Darstellung und vor allem von der Tastatur. Sicherlich ist diese viel kleiner als eine normale Notebook-Tastatur, aber man gewöhnt sich dran. Ichh schreibe diesen Beitrag gerade auf dem kleinen Kerlchen.

Wozu brauche ich das Ding? Nach intensiven Tests heute Vormittag mit diversen Musikprogrammen und MIDI-Treibern auf einem Acer Aspire One (ebenfalls ein Netbook) eines Kollegen, waren die Würfel schnell gefallen pro Netbook. Es funktioniert alles, was ich brauche. Jetzt habe ich auch einen Player für MP3 am Schlagzeug, den ich auch zum Surfen usw. nutzen kann. Echt schnuckelig das Teil. Ausgestattet mit Upgrade auf 2GB RAM rennt das Ding ganz ordentlich mit dem vorinstallierten Windows XP – eine gute Wahl. Solide verarbeitet, Schnittstellen satt und sogar Bluetooth. Es ist handlich, gut verarbeitet und sehr leicht (ca. 1 kg).

Tolles Ding, mal sehen, was es noch drauf hat 🙂

Zurück zur Steinzeit

Veröffentlicht: 30. Juli 2008 in Bekloppt oder was?, Kombjuda, Kotz, Technik

Ich kotze mal wieder!

Hier die Tags für Google: Vodafone, WLAN, Vista, Netzwerk.

Es kann nicht sein, dass man im 21. Jahrhundert diese Probleme hat. Ich habe mir die Vodafone-Connect-Drecks-Schreiß-Software installiert. Die Folge: alle Netzwerkverbingungen konnte ich neu einrichten. Damit nicht genug, ich darf das nun JEDESMAL machen, nachdem ich den Rechner neu gestartet habe. Das Zeug fliegt wieder runter, sobald ich zuhause bin, denn nicht mal die Ethernet-Connection mit Kabel läuft noch sauber.

UMTS. So eine Scheiße! Deutschland im Jahr 2008. UMTS in Ballungsgebieten soll flächendeckend vorhanden sein. Wißt ihr was? Ich scheiße auf Euch! Flächendeckend ist der Kommerz, den Halsabschneider wie Vodafone & Co hier betreiben. Es funktioniert nichts. 10x Reconnect, damit ich überhaupt mal online gehen kann. Mag an der Software liegen, made in Schieß-Mich-Tot, die nicht mal auf deutsch daher kommt. Mag an einem englischen Windows liegen, aber zum Teufel noch mal, sowas muss man nachträglich einstellen können. Wie soll Otto-Normal-DAU damit klar kommen?

Und dann noch das: packe ich das UMTS-Geraffel ein und versuche, ein Connect per Hotel-WLAN (auch Vodafone-Hotspot namens „The Cloud“) zu erhalten, öffnet sich nicht die versprochene Startseite im Browser, sobald man ihn öffnet. Was soll die Scheiße? Wollt ihr mich verarschen? F…. euch allesamt mit Eurer Technik!

Ich will im Hotel ein KABEL mit Internetzugang dahinter, der auch funktioniert! Ich gebe dafür gerne dann auch 29 Franken aus – siehe Post davor. Juckt mich nicht, denn ich habe keinen Streß und werde mind. 5 Jahre länger leben! Aber ihr Provider insgesamt, ihr kotzt micht derart an – und die Hersteller von so „toller“ Technik wie WLAN – so einen Rotz, der nicht funktioniert, braucht keiner. Windows „WichsDichDochTot“ Vista spielt hier auch noch eine Rolle. Die Netzwerkfunktionen sind unter aller Sau. Konnte man da nicht mehr Dialoge, Screens und Abfragen einbauen, damit es noch weniger Spaß macht? Ihr spinnt allesamt sowas von… Mann mann ich hab sooooo einen Hals! F…. euch! Nochmals und immer wieder gerne! Ich saufe jetzt das letzte Paulaner Hefe weg und geh pennen – anders packt man das echt nicht mehr!

Tschau!

Good bye, Desktop-Linux

Veröffentlicht: 14. Juni 2008 in Bekloppt oder was?, Kombjuda, Kotz, Linux, Lotus

Erneuter Versuch, Ubuntu wieder flott zu bekommen. Diesmal wieder Gutsy, das lief ja schon mal. Ich habe allerdings die Rechnung ohne Nvidia gemacht. Mit dem nun verfügbaren 173er Treiber lässt sich das System nicht starten. Nicht einmal meine eigenen Tipps, die ich im Ubuntu-Blog gepostet habe, funktionieren.

Was soll das alles sein? Verarsche? Ich bleibe bei Vista, das rennt wie Sau – keine Probleme bisher. Ich hätte nie gedacht, dass ich dies einmal schreiben würde, aber es ist die Wahrheit.

Auch dieses Gebastel mit Lotus Notes auf Linux – instabil, fehlerhaft, sieht scheiße aus.

Linux ist vom Desktop so weit entfernt, wie ich vom Mars – auf einem Server gerne, aber nicht auf meinem Rechner als produktives Arbeitsmittel – und tschüss!