Archiv für die Kategorie ‘Java’

Der menschliche Geist…

Veröffentlicht: 15. April 2008 in Java, Kombjuda, Lotus, Maloche

…ist schon komisch. Langsam aber sicher kommt einiges Hoch – nein, nicht nur wegen Java & Notes und im negativen Sinn, sondern auch die Erinnerungen an selbiges. Kurz gesagt: der Java-Kurs wächst und wächst. Am Ende denke ich, wird eine richtig „runde Sache“ dabei heraus kommen. Erfolgreiche Tests und Übungen für die Unterlage sind momentan im Entstehen, so etwa die CORBA-Zugriffe in Applikationen und Applets und auch die JSP-Entwicklung mit der Domino Tag Library kommt voran.

Lotus Quickr habe ich allerdings seit dem nicht wieder angefasst – ich hatte keine Lust dazu, mich zu ärgern, und habe stattdessen lieber Möbel gerückt. Aus der Firma konnte ich 3 Computertische aus dem alten Schulungsraum abstauben 🙂

Java, Notes und die ganze andere Scheiße

Veröffentlicht: 9. April 2008 in Java, Kotz, Lotus

Ich hab einen Mega-Hals. Ich könnte platzen! Ich hasse Lotus Notes, ich hasse Java, ich hasse alles, was nicht funktioniert, so wie es sein soll. Ich hasse nebenbei auch noch so „tolle“ Tools wie Lotus Quickr (müsste eigentlich Lotus Suckr oder Lotus Fuckr heißen).

Normalerweise zerlege ich mit meinen eigenen kleinen Fingerchen Dinge, die nicht so wollen, wie ich will – Gegenstände, deren Existenz einfach nicht gerechtfertigt ist. Bluetooth-Adapater von Billigmarken z.B. sind mir zum Opfer gefallen. Ich habe mir die Pfoten aufgeschnitten an den Scheißdingern – aber hinterher ging es mir besser.

Bei Software ist es anders, die kann man nicht zerstören und im hohen Bogen auf den Müll werfen – und das dann auch noch zelebrieren – so tatsächlich vor einigen Jahren geschehen, mir ging fast einer dabei ab.

Ich bin krank, ich gebe es zu – ist mir scheißegal, wie andere das sehen. Ich „kompensiere“ so, das sagen jedenfalls Psychologen – auch das geht mir am Arsch vorbei, was _die_ denken und wie _die_ das nennen. Ich nenne es Befreiung.

Zurück zum Thema. Ich bereite eine Java-Schulung vor. Na danke! Als ich Java gelernt habe, da war es noch benutzbar. Man konnte Notepad nehmen und Sourcen proggen, per Konsole kompilieren und alles war gut. Heute… ja was ist heute… Java ist eines der ‚zig Beispiele von Produkten, die über die Jahre einfach kaputt entwickelt wurden, so wie z.B. Adobe Acrobat – ungeheuerlich! Die Einrichtung einer gescheiten Umgebung umfasst schon mehrere Stunden – sofern man die Geheimnisse darum kennt. Hallo? Geht’s noch? Wir leben im 21. Jahrhundert, da kann man wohl etwas mehr Transparenz erwarten. Jaja ihr neunmalklugen Java-Geeks, gebt mir Ratschläge. Ich bin selber Entwickler, aber so ein derber Rotz ist mir noch nicht untergekommen. Ich erwarte einfach etwas mehr Komfort!

Schlimmer kann es nicht kommen? Ha, weit gefehlt. Es gibt ja noch die Kombi Lotus Notes & Java – ein Dreamteam! Ich möchte mir mit der Rasierklinge die Unterarme zerschneiden vor Frust!

Wenn ich die Wahl hätte zwischen der Entwicklung mit Notes & der Kaffeebohne und einer lustigen Wurzelbehandlung, ich zöge letztere definitiv vor! Ich liebe Zahnärzte! Schmerzen! Jawoll!

Zur Entspannung zum Feierabend: obiges habe ich abgehakt für heute. Morgen ist noch Stunden entfernt, das reicht mir. Also auf, um Lotus Quickr zu testen. Kurzer Testbericht: es gibt nix zu testen, das ist die größte Scheiße, die IBM jemals auf die Menschheit losgelassen hat. Der Vorgänger Quickplace war schon Schrott, aber was die „Blauen“ hier mit der mittlerweile erschienenen 8.1er abliefern, spottet jeder Beschreibung. Non-performant, fehlerhaft selbst in den grundlegendsten Funktionen (User-Management) und ein Bedienkomfort, den man nicht mal von Microschrott gewohnt ist. Ich dachte nicht, dass man M$ noch toppen kann, aber es geht – Gratulation, IBM!