Verfasst von: Oli | 22. Oktober 2009

Umbau

Die Fakten: nach über 50 Stunden hat es Arcor/Vodafone immer noch nicht geschafft, die Störung (= Totalausfall) in Dresden, in der Neustadt, in unserer Straße – was weiß ich – zu beheben. Seit gestern Abend ist die provisorische Lösung mit Fonic-UMTS-Stick in Betrieb – mit Tücken. Heute Abend dann Ernüchterung: die Verbindung wird auf GPRS gedrosselt. Das machen die, wenn 1GB Volumen am Tag überschritten wurden. Wie das möglich ist? Tja, eine liebe Lebenspartnerin, die ihren freien Tag hat und TV-Streams kuckt! Dazu kommt noch, dass 2x der Tagespreis (= 2,50 Euro) abgebucht wurden. Anruf bei Fonic. Ein Typ, den ich als Nerd/Geek bezeichnen würde an der Strippe. Pflichtet mir bei, dass die Doppelbuchung falsch war (Fonic hatte gestern auch Totalstörung hier – muss irgenetwas in der Luft liegen). Begrenzung ist rechtens, da innerhalb 24h das Volumen zu groß war. Ab 0 Uhr soll es dann wieder richtig schnell sein. Keine Lust, zu warten. Also Vodafone-SIM vom Handy (mit Komplett-Internetflat) in den Stick rein und die Fonic ins Handy – geht auch. HSPDA per Vodafone nun im LAN verfügbar. Ein Ende mit der grundlegenden Misere ist nicht abzusehen, ich hatte heute Abend kein Glück, zur Hotline durchzudringen. Heute Morgen noch wies eine resolute Dame darauf hin, dass es schon 48h dauern könne. Vielleicht aber auch 72? Ich schaue mir mal Kabel Deutschland Comfort Flat an…

Verfasst von: Oli | 22. Oktober 2009

Tag 3 bricht an

Natürlich war um 1:30 der Zugang noch nicht wieder hergestellt. So punktgenau erwartet man das ja auch nicht. Dass um 7:30 heute Morgen dann immer noch nichts passiert ist, trieb mir schon im Halbschlaf die Röte ins Gesicht. Es muss schon ein massiver Schaden sein, der nach 48h noch nicht behoben werden konnte. Auf Anfrage teilte mir die sehr nette Dame mit, dass man den Technikern, die rund im die Uhr arbeiten, „schon 48h zugestehen muss“. Ich fragte dann, ob diese Woche noch damit zu rechnen ist, dass alles wieder läuft, da am Wochenende ja nicht gearbeitet werde. Auch hier wurde mir energisch entgegnet, dass selbstverständlich auch am Wochenende gearbeitet wird. Hallo? Techniker arbeiten am Wochenende? Admins? ITler? Hmmm wo gibt’s denn sowas? Man darf gespannt sein. Bis dahin daddelt noch das Provisorium (siehe voriger Post). Updates folgen!

Verfasst von: Oli | 21. Oktober 2009

Tag 2 (fast) ohne Internet

Die meiste Zeit war man ja eh nicht da, nur dass die Server seit gestern früh tot sind, nervt. Ich bekomme nicht mal Emails, da die dort eingesammelt werden. Momentan aber eben nicht. Es wird mir schön das fetchmail/postfix Log vollsauen, aber was soll’s.
Laut Hotline dauert der Spuk wohl noch bis heute Nacht gegen ca. 1:30 – ich prüfe das!
Auch wenn ich dazu die FritzBox wieder umstellen muss, da ich sonst das blinkende LEDchen nicht sehe, dass den fehlenden DSL-Sync signalisiert. FritzBox umstellen? Jawohl, denn ich habe das gute Stück darauf getrimmt, über einen IP-Client ins Netz zu gehen. Dieser IP-Client ist mein kleiner Buddy namens EeePC, der seit heute Abend eine wichtige Aufgabe hat. Ausgestattet mit dem Fonic UMTS-Stick dient er nun als Gateway. Noch schnell eine 10m Netzwerkleitung frei gemacht (Server-Switch um die lange entlastet, dafür eine kleine spendiert), das Ding quer durch die Bude gezogen und den Schleppi direkt am Wohnzimmerfenster postiert – hier ist der Empfang ganz gut (hatte schon HSDPA!). ICS eingerichtet und nun sind zumindest die Clients wieder am Netz. Die Server leider nicht, da die eine statische IP haben, die dummerweise nicht im Subnetz der ICS-LAN-Verbindung liegt. Ich bekomme das dumme Windows XP Home auf dem Netbook auch nicht dazu, eine andere IP als die 192.168.0.1 zu benutzen. An der „0″ hapert es, ich habe sonst ein „2″er-Netz. Nun ja, weder die Homepage ist online noch kann ich auf die Netzlaufwerke zugreifen, was mich vor allem nervt. Ich hätte sicherlich noch mit einer Netzwerk-Brücke experimentieren können, aber dafür fehlt mir jetzt die Energie. Internet läuft erst einmal und ich kann diesen Artikel schreiben. Wer eine Idee hat, das IP-Problem mit ICS zu lösen, möge bitte einen Kommentar posten :-)

Um 7:32 heute morgen ist sie auch bei mir angekommen, die Vollsperrung des Arcor- *pardon* Vodafone-DSL-Netzes. „Eine Großraumstörung“ (Zitat Ende Vodafone Support) ist schuld daran. Meine FritzBox hat alles penibel aufgezeichnet, gemerkt hatte ich es erst am Mittag, als ich Mails vom Server abholen wollte, der da natürlich schon offline war. Erst dachte ich an einen Stromausfall und die Mistviecher sind nicht wieder hoch gefahren. Ich komme vorhin nach Hause, und da brummen sie fröhlich in der Kammer vor sich hin. Also direkt das Netz checken. Router läuft, LAN ist da. Internet? Fehlanzeige. Es muss schon ein derber Zwischenfall gewesen sein, der die Verbindung so lange unterbricht. Vor 5 Tagen gab es das spät abends schon mal für ca. 1 Stunde, aber diesmal muss wohl ein Bagger wieder ein Kabel zerlegt haben. Ich sage dazu: schickt ihn in die Wüste, den Bastard, der auf seinem 20 Tonner zu tief gebuddelt hat. Oder es war ein Großangriff der Terroristen? Oder der Union (Stichwort „Zensursula“)? Hmmm kommt auf’s gleiche raus.
Für alle Leidensgenossen: die Hotline prophezeite eine Behebung der Störung im Laufe des späten Abendsd, so dass spätestens morgen früh alle Anschlüsse wieder versorgt seien. So lange dauert scheinbar das Hochfahren der Server, das Vorglühen der Switche und das Routing der Anschlüsse – fahren wohl mit Biogas statt mit Atomkraft… Nun ja, wir sind in der IT ja „green“ geworden.

Wie ich ins Netz komme, um das hier zu schreiben? Tja, es gibt noch Handies mit UMTS als Modem per Direktverbindung am PC :-p

Verfasst von: Oli | 30. September 2009

Retrospektive

Fast 2 Jahre ist es her, dass ich die „Dienste“ der DB in Anspruch genommen habe. Zuverlässig im November schicken die mir meine Bahncard, und ich habe sie schon zwei Jahre nie in Anspruch genommen. Warum? Simpel: alte und gewohnte Verbindungen gibt es nicht mehr, Rauchen darf man schon lange nicht mehr bei der Bahn und die Verspätungen/Ausfälle konnte man wöchentlich in der Zeitung nachlesen. Es blieb das Auto und der Flieger, wenn es an „entlegende“ Orte geht (Bahn-technisch). Heute also nach langer Abstinenz mal wieder Bahnfahren. Toll, kein Streß mit Staus und bekloppten Autofahrern (die ohne Blinker usw.). Ziel: Hamburg. Aber es fing schon so an, wie ich es mir gedacht habe: die Wagenreihenfolge des Eurocity war in umgekehrter Reihenfolge, wie sie an der Tafel stand. Der komplette Bahnsteig spielte Rochade, die letzten 4 Wagen ging es direkt mitten durch, weil wir schon fuhren. Was heißt fahren… Zwischen Dresden und Berlin wird geschlichen, hier ist die Strecke immer noch nicht ausgebaut, so dass mit max. Tempo 80 gerödelt wird. Autofahren geht bis Berlin schneller. Dann Fahrkartenkontrolle. Ein Highlight auf so einer Fahrt. Das für mich neue Bahnportal kannte mich gestern Abend nicht mehr, also rasch neu angemeldet. Bahncard hinterlegt, als Zahlungsmittel die Firmen-Amex angegeben. Habe übersehen, dass auf dem Onlineticket diese auch als Legitimation stand – verloren! Denn ich hätte sie dann vorzeigen müssen. Ok, also nachlösen – nur leider nicht mit EC möglich. Gut, dass ich vorher Geld ausm Automaten geholt habe, sonst hätte ich in Elsterwerda (= am Arsch der Heide) aussteigen müssen. Muss mir also für die Rückfahrt noch eine Fahrkarte kaufen und das Onlineticket mühsam stornieren. Die Bahn kommt, aber für mich nicht mehr.
In HH angekommen, FONIC-Stick ausgepackt und ab ins Netz – nix da, denn in HH gibt es kein O2-Netz, jedenfalls nicht als UMTS oder gar HSDPA. Lediglich GPRS wurde mit 1 (in Worten: einem) Balken im Zimmer angeboten. In der Lobby war es immerhin UMTS, so dass ich mir wenigstens noch die PC Suite von Nokia runterladen konnte. Dem ging voraus, dass ich mein Vodafone-Vertrag auf Sorglos-Inet-Flat umgestellt habe, denn dies ist im Zimmer wenigstens mit EDGE verfügbar. Man gönnt sich ja sonst nix. Nach 4 (in Worten „vier“) Kontrollanrufen, bestätigte man mir, dass diese nun wirklich aktiv ist und ich nach Lust und Laune mit dem Telefon als Modem lossurfen kann. Ich behalte seitdem meine Rechnungsdaten permanent im Blick, denn von den Brüdern (und Schwestern) kennt man ja so einiges…
Die 2 Tage Schulung hier gehen flott vorbei, ich kann mich nach Lust und Laune über Notes 8/8.5 auslassen – das hat es verdient, und die Kunden hier ebenso.

Verfasst von: Oli | 1. September 2009

Laber laber laber…

Wahlsonntag. Schnell noch meine Stimme(n) abgegeben, dann auf nach Karlsruhe. Auto: MB C180 Kompressor, Automatik, Tempomat, Navi. Geile Hütte, könnte mir auch gefallen, obwohl MB = Taxi. Egal. Im Radio dudelt nur DLF, MDR Info oder Bayern 5 (auch Inforadio). Thema: Wahlen in 3 Ländern (eigentlich 4, aber wen juckt schon die Kommunalwahl in NRW). Wie immer das gleiche: alle Lobhudeln, sehen selbst in der Schlappe das Positive. Ich könnte kotzen. In Sachsen fahren die Rechten eine Niederlage ein, die sie aber trotzdem wieder (und das zum ersten Mal wiederholt überhaupt) in einen Landtag bringt – klasse gemacht, liebe Ostsachsen (Anteil hier um die 19%). Ich dachte immer, die braune Färbung auf der Landkarte käme von der Topologie (Gebirge im Elbsandsteingebirge) – nix da, es ist ideologisch. Als Pendant dazu ist die Linke auf dem Vormarsch – nicht nur im Osten. Das Saarland ist Oskar-Land. Charisma siegt über Inhalte – na toll. Passt zur Krise, die scheint sich auch mal „anders“ auszuwirken. In Frust. In Trotz. In „Leckt mich doch am Arsch“-Mentalität.
Egal, ich habe den C180 Kompressor (ab Sonntag). Düse damit nach Karlsruhe (Kundentermin). Sonntag im Eimer – wie so oft. Kann den Prügel aber nicht mal ausfahren, denn ich mache den Fehler und fahre die A6 ab Nürnberg. Welcher Vollidiot macht sowas: 2-spurige Bahn, kein Limit. Dann Wechsel auf 3 Spuren – Limit 120. Hä? Die Landkreise um Nürnberg, weiter westlich („KÜN“ und „HN“) haben sich gegen mich verschworen. Schleichen alle links mit 100, teilweise bremse ich die automatischen PS auf 80 runter – tickt ihr noch rund? Ich will ankommen! Karlsruhe selbst ist für Autofahrer katastrophal, zumindest die Innenstadt. Parkhaus – findet das Navi nicht. Hotel – eher ein umgebautes Bürogebäude. Aushilfe am Counter. Egal, hab meine Hefe und endlich Sonntagabend.
Rücktour heute: ignoriere meine Navis (MB-Navi & Nokia Maps) und fahre ab Weinsberg über die 81, dann 7 über Würzburg zur 70 – klasse, alles frei, selbst das Nadelöhr Randersacker. Schnitt: 130 *g* Fahrzeit 5 Stunden inkl. (!) 4 Pausen (2x tanken, 2x rasten und was futtern). Fazit: scheiß drauf, noch 4 Tage – dann ist Hellas angesagt!

Verfasst von: Oli | 26. August 2009

Geh’ hin

Verfasst von: Oli | 26. Juni 2009

Was für ein Monat

Ich mach’s kurz. Zuerst „Rock im Park„. Eine Mischung aus guter Musik, in Mitten euphorischer Leute (ca. 60.000) im Grünen, sanitärer Katastrophen und diversen Anekdoten, die man erst in einigen Stunden alle erzählen kann. Dann Ende des Urlaubs, der übliche Trott (inkl. zweier langersehnter Projektabschlüsse). Wieder ein Jahr älter geworden – uff! Zum Ende noch „kurz“ zu Depeche Mode nach Prag, ein Abenteuer. Trotzdem ein genialer Trip. Ach ja, MJ ist tot, FF auch und das Elbtal ist den Titel los – schlussendlich alles ja doch schade.

Verfasst von: Oli | 2. Mai 2009

Schichtwechsel

Da geht er nun hin, der gute alte Toshi Satellite 2410. Fast 7 Jahre lang war er mir treu, zuletzt im harten Einsatz als Media-PC im Arbeitszimmer. Nicht gerade flott, aber immer noch flott genug für Videos und Musik. Nach dem Update auf Ubuntu 9.04 stellten sich aber ein paar Probleme ein – vor allem mit dem Sound bei der Videowiedergabe. Es knackste, fiepte und ruckelte ohne Ende. Dumm nur, dass das DVD-Laufwerk keine Medien mehr liest – zumindest keine Datenmedien, um hier mal wieder komplett „tabula rasa“ machen zu können. Das Laufwerk ist mittlerweile verschrottet, der Toshi liegt hier einfach so rum. Media-PC adé. Doch was nun? Ersatz musste her. Fündig wurde ich wieder beim günstigsten Anbieter der Stadt (www.playit.de) – ich habe keine Ahnung, wie die das machen. Ich entschied mich für Einzelkomponenten:

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Gehäuse Barebone, leises Netzteil, Board mit Intel Atom 330 (Doppelkern), 2GB RAM, 320GB Platte (SATA) und DVD-LW mit Lightscribe (SATA). Das Zusammenschrauben dauerte länger, als das aktuelle Windows 7 RC1 zu installieren. Fazit: es dudelt super, schnell genug und das für round about 240 Euro. LinuxMint ist auch schon drauf, wird jedoch momentan nicht genutzt, weil ich endlich mal die Logitech Lautsprecher mit der Fernbedienung nutzen will (inkl. MediaCenter-Steuerung) ;-)

Verfasst von: Oli | 21. April 2009

Windows 7 auf dem Eee-PC 1000H

Ich habe Urlaub, wir haben Urlaub. Eine Woche gammeln, tun und lassen, was man will, schlafen zu jeder Zeit und eben Dinge erledigen, für sonst die Zeit zu schade wäre. Mein kleiner Asus fristet seit einer Weile ein müdes Dasein, da ich momentan zur Arbeit den „Dicken“ benutze. Er steht auf dem Keyboard rum und wartet darauf, auf dem Balkon sozusagen mal „Open Air“ genutzt zu werden, nur ist mir das trotz Kaiserwetter immer noch zu frisch. So ist es auch kein Beinbruch, wenn ich mit ihm ein wenig experimentiere. Installiert war ohnehin nicht viel, nur das Original XP und mein EasyPeasy als Linux. Da ich bisher Windows 7 nur in einer VM getestet hatte und wirklich richtig begeistert war, dachte ich mir, ich probiere es mal auf dem Netbook. Das gestaltet sich zunächst etwas tricky, denn ohne optisches Laufwerk installiert man alles vom USB-Stick. Mit Linux war das kein Problem, bietet doch z.B. Ubuntu ein entsprechendes Tools dafür an, so einen Stick bootfähig zu machen und von dort Ubuntu zu installieren. Mit Windows kannte ich das noch nicht. Dank Google habe ich aber einen Weg gefunden. Nun denn, auf zur Installation. Die ging auch recht flott, der Key von damals funktioniert immer noch (der von der öffentlichen Beta-Phase von Microsoft). Erster Start, alles schick und recht flott. MS preist selbst ja Windows 7 als das Windows für „Netbooks“ (darf man ja eigentlich gar nicht mehr schreiben dank Psion-Klage, aber egal). Natürlich sind sämtliche Asus-Tools nicht enthalten, und das manuelle Nachinstallieren steht noch aus (Splendid, Power4Gear usw.). Dass aber von Hause aus keine Netzwerkgeräte aktiviert waren, machte mich schon stutzig. Weder Ethernet noch WLAN wurden als Hardware erkannt. Verbaut ist meinem 1000H ein Ralink Wireless Chipsatz und als Ethernetchip kommt ein Atheros zum Einsatz. Komisch, ich hätte gedacht, dass alles auf Intel basiert…

Auch hier wurde ich wieder fündig und habe die Treiber manuell nachinstalliert – ohne Probleme. Nun noch schnell ein Windows-Update durchgeführt und das Ding ist im Sack! Läuft kugelrund und richtig schnell das Ganze :-)

Die restlichen Treiberprobleme sowie die fehlenden Asus-Tools habe ich hier gefunden.

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