Verfasst von: Admin | 2. November 2009

Land in Sicht

Im Laufe des heutigen Tages wollte sich abermals ein Vodafone-Techniker melden. Bis 16 Uhr Fehlanzeige. Also habe ich mir mal wieder den Spaß gemacht, und bei der Hotline nachgefragt. Ich vermutete gleich, dass immer noch der Zahlendreher in meiner hinterlegten Telefonnummer der Grund wäre. Und richtig. Nach 3 Korrekturen hat es dort niemand geschafft, die Nummer richtig zu schreiben – arme Schweine… Es vergingen 30 Minuten (Warteschleife und Gespräch) mit Herrn W. Der schrieb angeblich in meine Akte, dass ich nach dem Besuch des Technikers auf jeden Fall kündigen könnte. Warten wir es ab. 10 Minuten nach dem Gespräch rief tatsächlich der örtliche Techniker an und vereinbarte mit mir einen Termin für morgen gegen 11 Uhr. Schade, dass es nicht Donnerstag gegen 12 Uhr ist, dann hätten sich beide begegnen können – ich erhielt vorher nämlich einen Anruf eines Technikers von Kabel Deutschland zur Terminfindung für das Setzen der Kabeldose für den neuen Zugang.

Es bleibt spannend, wer denn nun schneller ist. Kabel Deutschland mit der Neuinstallation des Zugangs oder Vodafone in der Fehlerbeseitigung. Fast hoffe ich ja, dass der Mensch morgen keine Lösung findet, dann geht direkt die Kündigung raus und ich spare massig Kohle.

Verfasst von: Admin | 1. November 2009

Teil-Erfolg

Netzwerk-Ressourcen zu teilen basiert auf einem LAN, in dem ein oder mehrere Server ihr Unwesen treiben. So auch bei uns, bei dem ein Fileserver mit diversen Platten und ein Domino Server sowie Apache Server meine Websites hosten. Letztere funktionieren immer noch nicht (sind nach draußen offline), oder sagen wir lieber, funktionieren jetzt auch wieder nicht mehr. Ich hatte es letzte Nacht mal probiert, den UMTS-Stick direkt an die FritzBox zu stöpseln. Da dieses Teil echt klasse ist, konnte man sich so doch tatsächlich einwählen und das ganze LAN war online und die Server erreichbar. Der Wehrmutstropfen dabei: aus irgend einem mir noch nicht bekannten Grund sendet die FritzBox zum Huawei-Stick die falschen ATM-Befehle, so dass lediglich der GPRS-Modus aktiviert wurde. Ich meine, es funktionierte anfangs auch mit UMTS/HSDPA, aber seit der Nacht eben nicht mehr. Also nächste Variante probieren…

Was uns ja so nervte war ja die Tatsache, dass der EeePC, der mit ICS das LAN mit dem Rest der Welt verband, fest auf die 192.168.0.1 gestellt werden  musste – und somit auch die Clients (dank DHCP-Diensten von Windows XP) in diesem Netz unterwegs waren – nur eben die Server nicht mehr. Ich habe jetzt ersten den EeePC ins Arbeitszimmer gestellt, da hier die Verbindung viel besser ist, als im Wohnzimmer zum Hof raus. Zweitens habe ich den guten alten Jana-Server mal wieder aktiviert, der nun als Proxy fungiert. Schnell die Clients auf den EeePC als Proxy umgestellt und et voilá, es lübbt. Ein weiterer Vorteil ist, dass ich die Verbindungsdaten (Tempo, Statistik usw.) nun direkt vor der Nase habe und nicht dauernd durch die Bude schlendern muss. Momentan liegen hier sogar 5 Balken HSDPA an – was sich aber zum Abend hin sicherlich wieder nach unten verändert, so wie das schon in den letzten 10 Tagen der Fall war.

EeePC Router mit Jana Server

EeePC Router mit Jana Server

Verfasst von: Admin | 1. November 2009

As time goes by…

Kleines großes Update zwischendurch. Die letzten Tage hatte ich irgendwie keinen Bock, den Frust von der Seele zu schreiben. Denn dieser dauert weiterhin an, immer noch kein DSL in Sicht – nach über 10 Tagen.

Am Montag hatte ich noch ein kurzes, aber heftiges Gespräch mit der Hotline. Anlass war meine Frage, warum sich kein Techniker wie verabredet gemeldet hat. Vodafone besteht nämlich immer noch darauf, dass hier jemand die Dose in der Wand checkt – na bitte, von mir aus. Der Knaller: man las mir die Einträge in meinem Datensatz vor:

„4-maliger erfolgloser Versuch, mit Kunden Kontakt aufzunehmen. Kunde meldet Funktionieren der Leitung“

Fällt Euch was auf? Das ist ja wohl ein Widerspruch. Wenn man schon nicht mit mir Kontakt aufgenommen hat, wie sollte ich da die Funktion des DSL bestätigen? Ich habe den Typ fast durch die Leitung gezogen! Es kommt aber noch besser. Die Nummer, die versucht wurde anzurufen, hatte einen Zahlendreher (der war bis gestern übirgens noch immer nicht behoben…). Der Techniker versuchte es auf der Fonic-Nummer, deren SIM aber im UMTS-Stick weilte. Ich sah die SMS des Technikers (immerhin war der Mensch so schlau) aber erst nach dem Anruf in der Modem-Software. Also direkt den Techniker angerufen (Nummer hatte er clevererweise ebenfalls angegeben) und nochmals die Dinge erklärt. Wieder hieß es, dass die Kosten zu meinen Lasten gehen, wenn der Fehler bei mir liegt. Auf Anfrage, ob dies die Starter-Box (Splitter & NTBA) mit einschließen würde, versicherte man mir, dass dies noch zu den Leistungen von Arcor/Vodafone gehöre – soso. Da ich vorher schon meine Hardware komplett getauscht hatte, konnte ich den Fehler hier ausschließen. Er riet mir als Alternative zu seinem Besuch, die Starter-Box zu tauschen. Ich solle mal in einem Laden hier in Dresden anfragen, ob die eine da haben. Gesagt, getan. Nach diversen Versuchen, da mal durch zu kommen, hatte ich aber trotzdem Pech – sowas „liegt hier nicht einfach rum“. Erneuter Griff zum Telefon, um eine SB zu bestellen. Das war der Montag…

Der Dienstagabend rückte näher und ich freute mich eigentlich schon auf meinen obligatorischen Anruf. Diesmal, um nachzufragen, ob die Bestellung ausgelöst wurde. Das bestätigte man mir.Die Dame machte sogar von sich aus den Vorschlag, dass ich nach Eintreffen des Teils anrufen solle – auch wenn sie funktioniert, denn ich solle auf jeden Fall eine Gutschrift erhalten. Das sehen wir dann, wenn die Arie ausgestanden ist. Ich habe jedenfalls ihren Namen notiert.

Die Box traf gestern (Freitag) ein. Der Tausch brachte aber kein Ergebnis, die Leitung ist wirklich mausetot. Ich werde die neue Box als Pfand da behalten und nix zurückschicken, solange das hier nicht geklärt ist. Notfalls wird das Teil bei Ebay vertickt, um meine Unkosten zu decken. Es folgte – natürlich – ein Anruf. Dort war ein doch recht kundiger Mensch dran, der auch viel erzählte. Inhaltlich aber war es größtenteils Stuss. Hier nur ein Auszug in Stichworten:

„Wir haben momentan ein Serverupdate in unserem System, so dass wir selbst nicht richtig arbeiten können“ (ROFLMAO)
„In der Hauptverteilung [HV] ist die Klimaanlage ausgefallen, so dass die Server nicht laufen“ (das sagte man mir schon einmal – aber was ist das mein Problem?)
„An die HV kommt nur die Telekom ran (ja dann mal los, schickt die in die Spur, auch das hatte ich schon vor einer Woche gefordert)
„Wenden Sie sich bitte an die Bundesnetzagentur, damit Druck auf die Telekom ausgeübt werden kann“ (bin ich euer Pressesprecher oder wie?)
„Wir können da selbst als Provider nix machen“ (aber sicherlich ich als Kunde, der nicht mal Kunde der Telekom ist, logisch)
„Ich sprech das kurz mit meinem Vorgesesetzten ab und verbinde Sie ggf. mit ihm“ (oh ha, eine unerwartete Wendung!)
„Ich habe das jetzt nach oben eskaliert“ (wurde auch Zeit…)

Parallel dazu aber wurde ich heute durch einen Anruf überrascht: die Technik-Hotline war dran und bat mich, irgendein Endgerät (Modem) an die SB zu stöpseln, weil die die Leitung nochmals messen wollten. Auch das schafften die nicht, scheinbar liegt hier nicht mal die Leitung zum Haus an. Ein Techniker ruft am Montag nun an, um einen Termin zum Messen vor Ort mit mir abzustimmen. Hoffentlich nimmt der die richtige Nummer…

Verfasst von: Admin | 25. Oktober 2009

Liebes FONIC!

„Ich danke Dir für Deine Verfügbarkeit, für Dein HSDPA, einfach dafür, dass Du da bist und mir/uns die dunklen Stunden ohne Arcor/Vodafone DSL ein wenig erhellst! Ok, Du hast mir 2x den Tages-Flat-Betrag in Rechnung gestellt, aber das schaffen wir sicher aus der Welt! Auch wenn heute Abend selbst mein Vodafone-UMTS total abgekackt ist (Datendurchsatz unter 20kb/s), sind wir online – dank Dir und Deiner SIM im Datenstick. Ich habe sogar 2 Linux-Rechner aktualisiert (dauerte auch nur 2h), 2 Appliances von SuseStudio gezogen (dauert immer noch an) und nebenher ein wenig Nachrichten gelesen. So soll das sein, auch wenn das Ganze „nur“ auf 1GB pro Tag beschränkt ist – und danach auf GPRS runtergetaktet wird. Aber selbst da fühlt man sich gut aufgehoben, da kommen auf einmal Gefühle aus den 90ern hoch, in denen man mit einem 56k-Modem analog gesurft ist – ach, was waren das Zeiten! Nochmals danke für alles und liebe Grüße an Bruce!“

Mal im Ernst: der allabendliche Anruf bei Arcor/Vodafone brachte wieder nichts neues, außer dem Umstand, dass ich nun nicht mehr weiß, wer mich vormals hier verarscht hat. Der Mensch (wieder männlich) wollte mich abermals Strippen kappen und Geräte an- und ausschalten lassen. Habe sofort abgeblockt und ihm verbal in den Arsch getreten. Die Störung soll behoben werden und siehe da, nicht mal er konnte meine Leitung „messen“. Ich nehme an, dass dies letztendlich „PING“ bedeutet (er faselte zwar was von Widerstandsmessung, aber das ist sicher nur das Callcenter-Vokabular). Ich durfte nun meine Handynummer(n) hinterlassen, damit sich dann am Montag (!) ein Techniker meldet. Wollen wir eine Wette abschließen? Ich tippe darauf, dass sich kein Schwein meldet. Die „außerordentliche Kündigung“ wird am Wochenende noch verfasst, mit diversen Hinweisen auf Entzug der Einzugsermächtigung, der Meldung an Verbraucherzentralen und Einsendung der Story an die c’t für die Rubrik „Vorsicht, Kunde!“ – gerne gebe ich auch noch den Blog hier an. Es sieht fast so aus, als würde ich FONIC die nächsten Wochen weiter nutzen müssen, bis der Kabel Deutschland-Anschluß endlich aktiv ist. Die Rechnung (2,50 pro Tag) geht natürlich ebenso direkt an Arcor/Vodafone zur Verrechnung.

Schönes Wochenende!

p.s.: den Sonntag versüße ich natürlich ebenso einem netten Arcor/Vodafone Callcenter-Sklaven *g* – ich melde mich!

Verfasst von: Admin | 24. Oktober 2009

Kundenverarsche

Heute wieder ein Update zum Thema der letzten Tage, gestern entfallen und auf heute verschoben wegen kurzfristigem Besuch am Abend.

Die Fakten: DSL von Arcor/Vodafone geht immer noch nicht, online sind wir per Fonic-Stick bzw. Vodafone-Stick (ich wechsele ständig die SIM-Karten, immer abhängig vom Empfang). Gestern Abend der schon regelmäßige Anruf bei der Hotline. Der Kollege dort laberte den gleichen Mist, wie alle anderen vorher schon: „Großstörung, dauert noch an, wir arbeiten mit Hochdruck“ – Hochdruck? Vielleicht sollten sie es mal mit Besonnenheit versuchen, und Hochdruck(-reiniger) haben in der IT nichts zu suchen. Der Typ ging aber diesmal seine komplette Todo-Liste aus dem Handbuch für Callcenter-Mitarbeiter, Kapitel „Kunden hinhalten“, durch. Ich durfte erst einmal alle Geräte (FritzBox, Splitter usw.) ausschalten, neu starten, Kabel prüfen („Ist Strom drauf?“). Trotz meines Hinweises, dass ich durchaus „vom Fach“ bin und selbst alles schon probiert habe, spielte er das Spiel weiter. Ich habe mir nebenbei ein Bier aufgemacht und mit dem schnurlosen Telefon von Zimmer zu Zimmer gerannt – kostete ja auch nichts, wenigstens die Stör-Hotline ist kostenlos. Ich sah das eher sportlich und als Freitagabend-Spaß. Der Knaller kam zum Ende des Gesprächs: „Tja, da müssen wir ihnen einen Techniker schicken, der ihre Leitung prüft. Stellt sich aber heraus, dass der Fehler auf ihrer Seite liegt, so wäre das kostenpflichtig“ – der Techniker hätte sicherlich eine Ausrede gefunden, mir das anzuhängen. Ich lehnte ab und verwies auf meinen reichhaltigen Fundus an Ersatz-Hardware, um selbst einen Fehler bei mir auszuschließen. „…und tschüss!“ Aber auch der nach dem Telefonat durchgeführte Test mit dem originalen Arcor-Modem und meinem guten aber alten Siemens-Router war das Ergebnis das Gleiche: kein DSL-Sync.

Erneuter Anruf, so eine Art „zweite Meinung einholen“. Diesmal eine Dame (ich habe meistens Pech mit denen, denn die sind i.d.R. zickig). Abermals erzählte ich meine Geschichte (jetzt bereits zum 5. Mal). Sie verwies darauf, dass sie meinen Vorgang ja komplett sehen könne und erzählte mir dann die unglaubliche Geschichte: „Die Störung bei uns war da, ist aber schon behoben“ – wie bitte? „Aber ich sehe hier, dass an ihrem Hauptverteiler eine Störung vorliegt – da dürfen wir aber nicht ran, nur die Telekom darf das“. Geht’s noch? Das wusste der Typ davor nicht? Das muss ich mir durch einen zweiten Anruf mitteilen lassen? Der scheucht mich durch die Gegend, lässt mich mittendrin auch noch in der Warteschleife („Ich frage mal einen Techniker“) und speist mich so ab. Die Frage „an den Techniker“ sah mit Sicherheit so aus, dass er stattdessen seinen Callcenter-Supervisor gefragt hat. Die Antwort von dem höre ich direkt: „Scheuch den durch die Gegend und schick nen Techniker, dann ist der zufrieden“. Ich wette darauf, dass es so war.

Die Dame pflichete mir bei, dass es so nicht geht und versprach, die Telekom anzutriggern, damit hier endlich was passiert. 24h solle es maximal noch dauern, da ja „auch am Samstag bei denen gearbeitet wird“ – wer’s glaubt…

Der Arbeitstag einen Telekom-Sklaven am Samstag sollte nun in vollem Gange sein, bisher ist die Leitung aber tot.

Ich werde für diese Geschichte eine außerordentliche Kündigung einreichen (der Vertrag geht noch bis 2011) – tschüss, Arcor/Vodafone!

Verfasst von: Admin | 22. Oktober 2009

Wind of change

20 Jahre Jubiläum der Wende – der „Wind of change“. Nebenbei gesagt hasse ich diesen Song bis aufs Blut. Skorpions sind irgendwie… nicht mein Ding. Möchtegern-Rocker, Tenor-Stimme, jetzt Totalplatte mit runderhum Minipli (Klaus Meine), faltiger Leadgitarrist – ich könnte ewig weiter hetzen.

Es geht hier aber nicht um das Event des ausklingenden 20. Jahrhunderts sondern schlichtweg um den Wechsel unseres Providers. Ihr da draußen wisst es ja schon, seit mehr als 3 Tagen bastelt Vodafone DSL (f.k.a. Arcor DSL) nun schon herum, um die Störung im Raum Dresden/Neustadt/unser Haus zu beseitigen. Kein Erfolg bisher. Nach langem Gebastel hier netzintern sind wir nun zwar online, aber eher suboptimal.

Ich kenne das Angebot von Kabel Deutschland schon eine Weile, hatte bisher aber Skrupel. Klingt irgendwie nach „Fernseh-Anbieter“. Ich sch… aufs Fernsehen. Es geht hier um Telefon & Internet, letzteres möglichst schnell und zuverlässig. Na gut, ob es zuverlässig ist, lässt sich vorher nie sagen, aber das Tempo, das angepriesen wird, ist enorm – und das auch noch günstiger als Vodafone DSL.

Eine sehr nette Dame hat jedenfalls gerade meine Bestellung aufgenommen, alle meine Fragen beantwortet (auch technischer Art) und insgesamt einen sehr seriösen Eindruck gemacht. Man darf gespannt sein – wieder einmal – was daraus werden wird. 32Mbit/s Down- und 2Mbit/s Upload sind schon eine feine Sache, sofern sie denn auch bereitgestellt werden. Ich melde mich, verlasst Euch drauf!

Verfasst von: Admin | 22. Oktober 2009

Umbau

Die Fakten: nach über 50 Stunden hat es Arcor/Vodafone immer noch nicht geschafft, die Störung (= Totalausfall) in Dresden, in der Neustadt, in unserer Straße – was weiß ich – zu beheben. Seit gestern Abend ist die provisorische Lösung mit Fonic-UMTS-Stick in Betrieb – mit Tücken. Heute Abend dann Ernüchterung: die Verbindung wird auf GPRS gedrosselt. Das machen die, wenn 1GB Volumen am Tag überschritten wurden. Wie das möglich ist? Tja, eine liebe Lebenspartnerin, die ihren freien Tag hat und TV-Streams kuckt! Dazu kommt noch, dass 2x der Tagespreis (= 2,50 Euro) abgebucht wurden. Anruf bei Fonic. Ein Typ, den ich als Nerd/Geek bezeichnen würde an der Strippe. Pflichtet mir bei, dass die Doppelbuchung falsch war (Fonic hatte gestern auch Totalstörung hier – muss irgenetwas in der Luft liegen). Begrenzung ist rechtens, da innerhalb 24h das Volumen zu groß war. Ab 0 Uhr soll es dann wieder richtig schnell sein. Keine Lust, zu warten. Also Vodafone-SIM vom Handy (mit Komplett-Internetflat) in den Stick rein und die Fonic ins Handy – geht auch. HSPDA per Vodafone nun im LAN verfügbar. Ein Ende mit der grundlegenden Misere ist nicht abzusehen, ich hatte heute Abend kein Glück, zur Hotline durchzudringen. Heute Morgen noch wies eine resolute Dame darauf hin, dass es schon 48h dauern könne. Vielleicht aber auch 72? Ich schaue mir mal Kabel Deutschland Comfort Flat an…

Verfasst von: Admin | 22. Oktober 2009

Tag 3 bricht an

Natürlich war um 1:30 der Zugang noch nicht wieder hergestellt. So punktgenau erwartet man das ja auch nicht. Dass um 7:30 heute Morgen dann immer noch nichts passiert ist, trieb mir schon im Halbschlaf die Röte ins Gesicht. Es muss schon ein massiver Schaden sein, der nach 48h noch nicht behoben werden konnte. Auf Anfrage teilte mir die sehr nette Dame mit, dass man den Technikern, die rund im die Uhr arbeiten, „schon 48h zugestehen muss“. Ich fragte dann, ob diese Woche noch damit zu rechnen ist, dass alles wieder läuft, da am Wochenende ja nicht gearbeitet werde. Auch hier wurde mir energisch entgegnet, dass selbstverständlich auch am Wochenende gearbeitet wird. Hallo? Techniker arbeiten am Wochenende? Admins? ITler? Hmmm wo gibt’s denn sowas? Man darf gespannt sein. Bis dahin daddelt noch das Provisorium (siehe voriger Post). Updates folgen!

Verfasst von: Admin | 21. Oktober 2009

Tag 2 (fast) ohne Internet

Die meiste Zeit war man ja eh nicht da, nur dass die Server seit gestern früh tot sind, nervt. Ich bekomme nicht mal Emails, da die dort eingesammelt werden. Momentan aber eben nicht. Es wird mir schön das fetchmail/postfix Log vollsauen, aber was soll’s.
Laut Hotline dauert der Spuk wohl noch bis heute Nacht gegen ca. 1:30 – ich prüfe das!
Auch wenn ich dazu die FritzBox wieder umstellen muss, da ich sonst das blinkende LEDchen nicht sehe, dass den fehlenden DSL-Sync signalisiert. FritzBox umstellen? Jawohl, denn ich habe das gute Stück darauf getrimmt, über einen IP-Client ins Netz zu gehen. Dieser IP-Client ist mein kleiner Buddy namens EeePC, der seit heute Abend eine wichtige Aufgabe hat. Ausgestattet mit dem Fonic UMTS-Stick dient er nun als Gateway. Noch schnell eine 10m Netzwerkleitung frei gemacht (Server-Switch um die lange entlastet, dafür eine kleine spendiert), das Ding quer durch die Bude gezogen und den Schleppi direkt am Wohnzimmerfenster postiert – hier ist der Empfang ganz gut (hatte schon HSDPA!). ICS eingerichtet und nun sind zumindest die Clients wieder am Netz. Die Server leider nicht, da die eine statische IP haben, die dummerweise nicht im Subnetz der ICS-LAN-Verbindung liegt. Ich bekomme das dumme Windows XP Home auf dem Netbook auch nicht dazu, eine andere IP als die 192.168.0.1 zu benutzen. An der „0″ hapert es, ich habe sonst ein „2″er-Netz. Nun ja, weder die Homepage ist online noch kann ich auf die Netzlaufwerke zugreifen, was mich vor allem nervt. Ich hätte sicherlich noch mit einer Netzwerk-Brücke experimentieren können, aber dafür fehlt mir jetzt die Energie. Internet läuft erst einmal und ich kann diesen Artikel schreiben. Wer eine Idee hat, das IP-Problem mit ICS zu lösen, möge bitte einen Kommentar posten :-)

Verfasst von: Admin | 20. Oktober 2009

Der Verkehrsfunk meldet: Vollsperrung auf der Datenautobahn

Um 7:32 heute morgen ist sie auch bei mir angekommen, die Vollsperrung des Arcor- *pardon* Vodafone-DSL-Netzes. „Eine Großraumstörung“ (Zitat Ende Vodafone Support) ist schuld daran. Meine FritzBox hat alles penibel aufgezeichnet, gemerkt hatte ich es erst am Mittag, als ich Mails vom Server abholen wollte, der da natürlich schon offline war. Erst dachte ich an einen Stromausfall und die Mistviecher sind nicht wieder hoch gefahren. Ich komme vorhin nach Hause, und da brummen sie fröhlich in der Kammer vor sich hin. Also direkt das Netz checken. Router läuft, LAN ist da. Internet? Fehlanzeige. Es muss schon ein derber Zwischenfall gewesen sein, der die Verbindung so lange unterbricht. Vor 5 Tagen gab es das spät abends schon mal für ca. 1 Stunde, aber diesmal muss wohl ein Bagger wieder ein Kabel zerlegt haben. Ich sage dazu: schickt ihn in die Wüste, den Bastard, der auf seinem 20 Tonner zu tief gebuddelt hat. Oder es war ein Großangriff der Terroristen? Oder der Union (Stichwort „Zensursula“)? Hmmm kommt auf’s gleiche raus.
Für alle Leidensgenossen: die Hotline prophezeite eine Behebung der Störung im Laufe des späten Abendsd, so dass spätestens morgen früh alle Anschlüsse wieder versorgt seien. So lange dauert scheinbar das Hochfahren der Server, das Vorglühen der Switche und das Routing der Anschlüsse – fahren wohl mit Biogas statt mit Atomkraft… Nun ja, wir sind in der IT ja „green“ geworden.

Wie ich ins Netz komme, um das hier zu schreiben? Tja, es gibt noch Handies mit UMTS als Modem per Direktverbindung am PC :-p

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