Verfasst von: Admin | 23. September 2008

Low-Cost Server

Seit ein paar Tagen mussten wir auf den einen Server in der Kammer verzichten. Der alte Athlon 1200 hat das zeitliche gesegnet, zumindest lief er nicht mehr stabil länger als einen Tag lang durch. Ich nehme an, es lag an den defekten Lüftern. Ersatz musste her.

Also flugs zum preiswertesten Anbieter in der Stadt geschaut und eine Fertigkiste (Athlon 3000+, 512MB) ausgesucht. Problem: das Ding musste erst bestellt werden. Der Verkäufer aber hatte eine bessere Alternative. Einzeilteile!

Nun werkelt ein Intel Atom 230 samt Board mit allem Pipapo in einem Billiggehäuse (sieht aber recht schick aus) mit 2 GB RAM im Kabuff – und das auch noch sehr gut und flott. Sparsam soll das Teil auch noch sein, die CPU verbraucht etwa 6 Watt. Kostenpunkt insgesamt: 105 Euro!

Ubuntu CentOS erkannte zwar das Onboard-LAN nicht, aber dank freiem PCI-Platz konnte ich eine alte 3Com-Karte nutzen.

Der Fileserver samt Ubuntu-Blog in einer VM ist also wieder online :-)

Update vom 4. Oktober:

Auch der zweite Server ist nun getauscht gegen den Atom 230 – tolles Ding nach wie vor. Hatte kurz Panik, weil der Kernel ebenfalls welche hatte beim ersten Booten. Ich hatte vergessen, das Onboard-LAN abzuschalten und CentOS mag scheinbar den neuen Realtek-Chip nicht sonderlich. Jetzt daddelt Domino auch ein wenig flotter und vor allem sparsamer!



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