Verfasst von: Admin | 2. September 2008

Safari

Anders kann ich es nicht nennen.

2 Tage habe ich nun in Berlin verbracht und beim Kunden direkt in den Datenbanken entwickelt. Ich habe alle Fehler beseitigt – am Montag. Heute nun am Nachmittag war nicht mehr viel übrig, und in meiner Naivität hatte ich nach dem Mittag (Berliner Currywurst & Pommes, dazu ein untypisches Köpi, weil Kindl-Jauche mir nicht schmeckt und Jever mir einfach zu bitter ist) gedacht, dass ich bald aufbrechen kann zum nächsten Termin. Dieser führte mich nach Geesthacht, einem Vorort von Hamburg. Leider aber kam ich erst nach 17 Uhr weg, denn statt nur die Daten (Dokumente) zurückzuspielen, haben die gleich die ganze Datenbank zurückgedudelt. Das bedeutete, dass meine Änderungen vom Montag damit ins Nirvana verschwunden waren – danke!

So wurde mein Gedächtnis auf eine harte Probe gestellt und ich habe sämtliche Dinge nochmals nachprogrammiert – hoffentlich mit Erfolg, denn für detaillierte Tests meinerseits blieb keine Zeit. Das kann der Kunde dann erledigen :-p

Nun ist Geesthacht nicht gerade ein Kaff und auch nicht weit von der Autobahn entfernt. Ich habe aber das Firmen-Tomtom dabei (ebenso die Firmen-Nutte, den C30 für alle). Dieses Scheißding von einem Navi rechnet stets den kürzesten Weg – ohne dabei zu beachten, dass man ja nicht immer einen Geländewagen zur Hand hat. So schickte mich dieses „Wunderwerk der Technik“ doch glatt über Forstwege zum Ziel. Hätte ich nicht einen Abstecher ins Dorf gemacht zu EDEKA, um mir ein paar Schneider Weiße zu besorgen, dann wäre ich sicherlich immer  noch unterwegs zwischen Pferdekoppeln, Waldgebieten und Hochsitzen.

Ich hasse Navis, auch wenn sie manchmal praktisch sind. In diesem Fall aber sind sie lästig und ich hätte mich eher auf GoogleMaps und auf meinen Instinkt verlassen sollen.

Hier angekommen dann das Sahnehäubchen auf meinen Tag: ein Nichtraucher-Hotel. Wobei Hotel noch gut gemeint ist, denn das Zimmer ist… sagen wir zweckmäßig und liegt zwischen Wald und Elbe. Entsprechend viele Mücken gibt es hier. Da diese eine hervorragende Futterquelle für Spinnen darstellen, sind die hier auch in Massen vertreten. Ich mache heute Nacht nicht das Fenster auf, denn da draußen lauern monströse Exemplare von Kreuzspinnen (Daumen-dick). Ich habe zwar Fliegengitter vor den Fenstern, aber das muss ich nicht haben. Soll es hier eben weiterstinken, denn das Zimmer war vorher definitiv ein Raucherzimmer. Noch bin ich anständig geblieben und gehe zum Qualmen vor die Tür. Ich denke aber, ich teste irgend wann am Abend den versifften Lüfter im Bad auf Tauglichkeit – und rauche aufm Klo. Mir schnurzegal, ich bleibe ja nur eine Nacht – zum Glück…

Bin jedenfalls froh, dass ich diesen Artikel schreiben konnte – denn von UMTS keine Spur. Lest also langsam, dieser Beitrag ist mit GPRS geschrieben ;-)


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