Verfasst von: Admin | 3. August 2008

Murphy’s Gesetz

Es ist klar, dass, wenn mir mein Media-System (das Drecks-Ubuntu) abkackt dann auch noch gleich die Hardware die Grätsche machen muss – logisch, denn so will es das Gesetz (siehe Titel). Das Gesetz sagt auch, dass, wenn man schon am Boden liegt, man auch noch gleich einen weiteren Tritt in die Eier bekommt. Auch klar. Sicher, das Teil hatte 6 Jahre auf dem Buckel. Aber das DVD-Laufwerk war keine 3 Jahre alt und selten genutzt. Aber heutzutage wird alles nach maximal 3 Jahren entsorgt werden müssen. Es ist alles so gebaut.

Mehrere CDs habe ich verbrannt, nur um zu testen, dass das Ding seinen Geist aufgegeben hat. Es bootet nicht mehr von CD. Stattdessen bekomme ich den geschrotteten GRUB zu sehen, den mir die letzte Installation von Ubuntu hinterlassen hat. auch das hat sich erledigt. Ubuntu ist gestorben. Das, was man heute da runterladen kann, ist nichts weiter als der letzte Mist. Es funktioniert nichts mehr. Nicht mal die Installation läuft durch. Ohne Fehlermeldungen, aus denen man schlau werden könnte – nein, es kackt einfach ab. Super! Und hinterlässt Scherben und Ruinen. Windows ist noch drauf, und das letzte mal mit BartPE hatte ich den MBR wieder fixen können. Aber unter dem verfickten Windows läuft meine WinTV nicht richtig – paradox oder?

Aber mich wundert nichts mehr.

Ich kaufe nur noch auf Pump. Genau so lange, wie die Geräte halten. 3 Jahre eben. Dann hau ich sie auf den Schrott, weil sie nichts anderes dann mehr sind. Elektroschrott, für den man gottlob wenigstens nichts bezahlen muss. Andernfalls würde ich sie im Wald irgendwo vergraben.

Danke für ein wiedermal total versautet Wochenende, ihr Penner!


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