Wie ich schon erwähnte, hocke ich derzeit in Rendsburg im Hotel (daher “am Kanal”, da hier vor der Tür der Nord-Ostsee-Kanal verläuft). Mein Kunde (eigentlich nicht direkt meiner, aber einen, den ich hier betutteln darf) entpuppte sich als weniger schwierig, als man mir im Vorfeld sagte. Im Gegenteil: die Chemie stimmte auf Anhieb. Der Tag begann spät, erst gegen 10:30 sollte ich vor Ort sein (bei der hier ansässigen Sparkasse). Und Arbeit darf ich das gar nicht nennen, denn bis 14 Uhr war nicht mehr als Smalltalk und ein paar Details zum Projekt angesagt. Danach dachte ich, ich müsste loslegen - aber weit gefehlt. Die beiden mit der Aufgabe betreuten Herren entwickelten rasch einen Ehrgeiz, der mich nur als Zuschauer oder Statist übrig ließ. Ab und an schaute ich auf das, was sie fabrizierten. Gegen 18 Uhr war dann Feierabend, den ich momentan noch genieße - allerdings wieder mal alleine und auch nicht mehr lange. Ich rauch noch eine und schaue den Mardern zu, wie sie über den Parkplatz flitzen - drollig!
Morgen warten noch zwei Aufgaben hier um die Ecke und in Hamburg auf mich, bevor ich dann Richtung Heimat und Feiertag am 1. Mai aufbrechen kann - ich hoffe nur, die Straße ist nicht wieder so voll von Links-Spur-Schleichern, die meinen, 20 km/h weniger fahren zu müssen, als sie eigentlich dürften. Ich gestehe: ich mache das meist umgekehrt…