Posted by: Oli | 14. Juni 2008

Good bye, Desktop-Linux

Erneuter Versuch, Ubuntu wieder flott zu bekommen. Diesmal wieder Gutsy, das lief ja schon mal. Ich habe allerdings die Rechnung ohne Nvidia gemacht. Mit dem nun verfügbaren 173er Treiber lässt sich das System nicht starten. Nicht einmal meine eigenen Tipps, die ich im Ubuntu-Blog gepostet habe, funktionieren.

Was soll das alles sein? Verarsche? Ich bleibe bei Vista, das rennt wie Sau - keine Probleme bisher. Ich hätte nie gedacht, dass ich dies einmal schreiben würde, aber es ist die Wahrheit.

Auch dieses Gebastel mit Lotus Notes auf Linux - instabil, fehlerhaft, sieht scheiße aus.

Linux ist vom Desktop so weit entfernt, wie ich vom Mars - auf einem Server gerne, aber nicht auf meinem Rechner als produktives Arbeitsmittel - und tschüss!

Posted by: Oli | 7. Juni 2008

Schnauze voll!

Es reicht, Canonical!

Was ihr mit mit der 8.04 eures Ubuntu-OS abgeliefert habt, ist das Letzte:

Es funktioniert nichts mehr so, wie gewohnt. Laufwerke werden nur noch auf Anfrage gemountet, VMware lässt sich nicht mal mehr mit Any-Any installieren, Grafik spinnt übelst, Abstürze und dann auch noch dieses bescheuerte Pulse-Audio. Muss das sein? Wenn ja, dann bin ich weg. Ich arbeite schon seit Monaten sehr gut mit Windows Vista - nun weiß ich auch, warum ich das dauernd starte - statt Ubuntu, meiner ehemaligen Lieblings-Distri, der ich immer den Rücken freigehalten und sie verteidigt habe.

Damit ist jetzt Schluss. Ich will Stabilität und kein Schnick-Schnack. Ich will Einheitlichkeit - keine Unterschiede in den Kernel-Versionen. Ich will die Handhabung der Vorversion, nicht dauernde Änderungen an der GUI, an den Settings, an den Konfigurationen.

Ich habe heute meine 8.04 (upgedatet von 7.10) platt gemacht und es mit einer Neuinstallation versucht. Fehlanzeige, dieselben Fehler bleiben erhalten - wenigstens hier eine gewissen konstante Haltung…

Ich schließe nicht aus, es mal mit einer anderen Distri zu versuchen, denn dauerhaft will ich von Linux nicht weg - aber so macht es echt keinen Spaß mehr!

Posted by: Oli | 2. Juni 2008

35 Jahre scannen

Kaum zu glauben: meiner kennt es fast gar nicht anders - oder doch?

Ich erinnere mich, wie die Kassiererinnen bei Aldi (oder anderswo) noch die Codes in die Kassen getippt haben, die einem Artikel, der auf dem Band lag, entsprach. Ich war fasziniert. Heutzutage regelt das meist ein Laser-Scanner, der die EAN-Barcodes auf den Verpackungen (von denen es viel zu viele gibt) ausliest und dann den Preis mitschreibt. 35 Jahre hat diese Technik schon auf dem Buckel - wer hätte das gedacht?

Heise erinnert ebenfalls daran in einem Artikel. Wie die Zeit doch vergeht. Selbst ich zähle nun schon beinahe 36 Lenze - und alles ohne, jemals gescannt worden zu sein. Oder doch nicht? Wer weiß…

Posted by: Oli | 1. Juni 2008

Leute gibt’s…

Sonntagabend, Flughafen Dresden. Das Boarding des Fluges 4U2027 ist abgeschlossen, alles wartet auf den Take-Off Richtung Stuttgart. Und was passiert? Nichts. Es gibt draußen einen Wolkenbruch, aber das tut nichts zur Sache. Nein, wir warten “auf irgendetwas”. Selbst der Captain der Maschine ist sich nicht zu fein, persönlich aus dem Cockpit zu treten, nachdem er eine Ansage gemacht hat:

“Wir warten noch auf einen Passagier, der eingecheckt hat, aber nicht zum Boarding erschienen ist.”

Die Terror-Glocken leuten. Ein Passagier, der Gepäck aufgibt und dann nicht einsteigt? Hmmm.

Aber alles ist ganz harmlos. Dieser Typ, auf den alle warten, hat doch tatsächlich das Einsteigen verpennt. Es melden sich “Zeugen” unter den bereits angeschnallten Fluggästen, die auf den schlafenden Fluggast am Terminal hinweisen. Selbst hier rennt der Captain direkt ins Terminal 9 und weckt den Kerl auf. Es fehlte nur noch ein hämischer Applaus, als dieser dann endlich die Maschine bestieg.

Mann, mann! Was muss ich für ein Vollhonk sein, wenn ich den Abflug fast verpenne? Sorry, aber da fällt mir nix mehr ein. Wir bekommen einen neuen Slot für den Start, umfliegen noch das Gewitter weiträumig Richtung Kamenz, um dann mit einer 360° Kurve gen Südwesten endlich auf Kurs zu gehen.

Posted by: Oli | 30. Mai 2008

Nachtrag zu FF3

Soeben habe ich mir dank der aktuellen Ubuntu Hardy-Pakete (u.a. mit fehlerhaftem xorg-Zeugs) für FF3 das System zerschossen. Da man ja neugierig ist, und die 3er auch mal startet, tat ich das. Und das war der Fehler.

Ich rate jedem ab, dies zu tun: 1. Installation, 2. Ausführen.

Folgen:

Mein FF2 hat keine Addons mehr und spricht auch nach erneuter Installation der Sprach-Pakete nur noch Englisch mit mir. Aber eben nicht mehr.

Kann ja sein, dass ich paranoid wirke, aber Ubuntu starte ich jetzt die nächsten Tage erst einmal nicht mehr bzw. werde es wohl neu aufsetzen. Danke, Jungs! *grml*

Posted by: Oli | 30. Mai 2008

D-Day

Irgendwas mussten sie sich ja einfallen lassen, um die 3. Generation des Firefox bekannt zu machen - noch bevor der offizielle Release-Termin bekannt ist. Am so genannten “Download Day 2008″ fordert die Mozilla Foundation nun von seinen Usern, ein Versprechen zum Download der neuen Version abzugeben. Auf der entsprechenden Website kann man verfolgen, wie viele User dies schon getan haben, und - ständiges Nachschauen vorausgesetzt - wann die 3er denn verfügbar sein wird.

Posted by: Oli | 30. April 2008

Jüngere Geschichte

Und zwar keine weltbewegende, aber Welten bewegende: das WWW, so wie wir es kennen, wurde letztlich dadurch beflügelt, dass heute vor 15 Jahren ein gewisser Tim Berners-Lee des Code für den ersten Webserver freigab. Bis dato hatten sich schon einige Browser den Weg auf die Rechner gebahnt: NCSA Mosaic und Lynx. Die ganze Story (von Heise recherchiert) findet sich hier.

Posted by: Oli | 30. April 2008

Day-off am Kanal

Wie ich schon erwähnte, hocke ich derzeit in Rendsburg im Hotel (daher “am Kanal”, da hier vor der Tür der Nord-Ostsee-Kanal verläuft). Mein Kunde (eigentlich nicht direkt meiner, aber einen, den ich hier betutteln darf) entpuppte sich als weniger schwierig, als man mir im Vorfeld sagte. Im Gegenteil: die Chemie stimmte auf Anhieb. Der Tag begann spät, erst gegen 10:30 sollte ich vor Ort sein (bei der hier ansässigen Sparkasse). Und Arbeit darf ich das gar nicht nennen, denn bis 14 Uhr war nicht mehr als Smalltalk und ein paar Details zum Projekt angesagt. Danach dachte ich, ich müsste loslegen - aber weit gefehlt. Die beiden mit der Aufgabe betreuten Herren entwickelten rasch einen Ehrgeiz, der mich nur als Zuschauer oder Statist übrig ließ. Ab und an schaute ich auf das, was sie fabrizierten. Gegen 18 Uhr war dann Feierabend, den ich momentan noch genieße - allerdings wieder mal alleine und auch nicht mehr lange. Ich rauch noch eine und schaue den Mardern zu, wie sie über den Parkplatz flitzen - drollig!

Morgen warten noch zwei Aufgaben hier um die Ecke und in Hamburg auf mich, bevor ich dann Richtung Heimat und Feiertag am 1. Mai aufbrechen kann - ich hoffe nur, die Straße ist nicht wieder so voll von Links-Spur-Schleichern, die meinen, 20 km/h weniger fahren zu müssen, als sie eigentlich dürften. Ich gestehe: ich mache das meist umgekehrt…

Posted by: Oli | 28. April 2008

WLAN im Hotel

Mal wieder ein Kotz-Thread:

Ich hasse WLANs im Hotel. Nicht generell, denn es ist ja durchaus schick, wenn man es (kostenlos) nutzen kann. Ich hocke in Rendsburg direkt am Kanal und habe es - für lau. Also sollte ich mich nicht beschweren, sicher. Doch ich tue es, es ist mein gutes Recht. Wieso um alles in der Welt müssen die ausgerechnet (wie auch im Römerhof in Stuttgart) hier die Gateway-IP = 192.168.1.1 haben hm?

Diese entspricht genau meiner Konfiguration für meine VMware (Host-Only-Adapater), den ich gerne unterwegs nutze. Ich kann mich nun entscheiden: VMware nutzen und arbeiten oder aber im Netz surfen. Toll. Ich hätte gerne beides.

Ich könnte ja umstellen meint ihr. Sicherlich, habe ich nun auch. ABER: in der Firma ist ebenfalls dieses Subnetz aktiv, und da soll meine VM ebenfalls dudeln - und zwar als Bridged Network. Kann man auch machen meint ihr. Sicher kann man das. ABER: das müsste ich erst einmal Notes beibringen, dass es ein und denselben Server unter 2 verschiedenen IP-Adressen gibt - super… und völlig daneben. Man kann ja die Serververbindungen ändern. Sicher kann man das. ABER: will ich das? Habe ich Lust, das dauernd zu ändern?

Nein. Abgesehen davon ist das Wetter echt scheiße. Es schifft wie sau, Schleswig-Holstein eben. Ich kenne das nur vom Hochsommer anders - und da auch nur selten. Nee, hier will ich nicht tot über’m Zaun hängen.

Ende der Durchsage.

Posted by: Oli | 15. April 2008

Ah, ja…

Interessant, wie sich die Dinge verändern. Da wird mir heute morgen noch ein Super-Angebot mit minimaler Chance unterbreitet und keine 4 Stunden später erhalte ich selbiges nochmals - mit mehr Chancen auf Erfolg! Schlecht abgesprochen, würde ich sagen, obwohl cXtreme und Conrad Electronic ja das gleiche ist. Man kann eben niemandem mehr trauen, nicht mal den Elektro-Bayern aus Hirschau.

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