Verfasst von: Oli | 26. Juni 2009

Was für ein Monat

Ich mach’s kurz. Zuerst “Rock im Park“. Eine Mischung aus guter Musik, in Mitten euphorischer Leute (ca. 60.000) im Grünen, sanitärer Katastrophen und diversen Anekdoten, die man erst in einigen Stunden alle erzählen kann. Dann Ende des Urlaubs, der übliche Trott (inkl. zweier langersehnter Projektabschlüsse). Wieder ein Jahr älter geworden – uff! Zum Ende noch “kurz” zu Depeche Mode nach Prag, ein Abenteuer. Trotzdem ein genialer Trip. Ach ja, MJ ist tot, FF auch und das Elbtal ist den Titel los – schlussendlich alles ja doch schade.

Verfasst von: Oli | 2. Mai 2009

Schichtwechsel

Da geht er nun hin, der gute alte Toshi Satellite 2410. Fast 7 Jahre lang war er mir treu, zuletzt im harten Einsatz als Media-PC im Arbeitszimmer. Nicht gerade flott, aber immer noch flott genug für Videos und Musik. Nach dem Update auf Ubuntu 9.04 stellten sich aber ein paar Probleme ein – vor allem mit dem Sound bei der Videowiedergabe. Es knackste, fiepte und ruckelte ohne Ende. Dumm nur, dass das DVD-Laufwerk keine Medien mehr liest – zumindest keine Datenmedien, um hier mal wieder komplett “tabula rasa” machen zu können. Das Laufwerk ist mittlerweile verschrottet, der Toshi liegt hier einfach so rum. Media-PC adé. Doch was nun? Ersatz musste her. Fündig wurde ich wieder beim günstigsten Anbieter der Stadt (www.playit.de) – ich habe keine Ahnung, wie die das machen. Ich entschied mich für Einzelkomponenten:

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Gehäuse Barebone, leises Netzteil, Board mit Intel Atom 330 (Doppelkern), 2GB RAM, 320GB Platte (SATA) und DVD-LW mit Lightscribe (SATA). Das Zusammenschrauben dauerte länger, als das aktuelle Windows 7 RC1 zu installieren. Fazit: es dudelt super, schnell genug und das für round about 240 Euro. LinuxMint ist auch schon drauf, wird jedoch momentan nicht genutzt, weil ich endlich mal die Logitech Lautsprecher mit der Fernbedienung nutzen will (inkl. MediaCenter-Steuerung) ;-)

Verfasst von: Oli | 21. April 2009

Windows 7 auf dem Eee-PC 1000H

Ich habe Urlaub, wir haben Urlaub. Eine Woche gammeln, tun und lassen, was man will, schlafen zu jeder Zeit und eben Dinge erledigen, für sonst die Zeit zu schade wäre. Mein kleiner Asus fristet seit einer Weile ein müdes Dasein, da ich momentan zur Arbeit den “Dicken” benutze. Er steht auf dem Keyboard rum und wartet darauf, auf dem Balkon sozusagen mal “Open Air” genutzt zu werden, nur ist mir das trotz Kaiserwetter immer noch zu frisch. So ist es auch kein Beinbruch, wenn ich mit ihm ein wenig experimentiere. Installiert war ohnehin nicht viel, nur das Original XP und mein EasyPeasy als Linux. Da ich bisher Windows 7 nur in einer VM getestet hatte und wirklich richtig begeistert war, dachte ich mir, ich probiere es mal auf dem Netbook. Das gestaltet sich zunächst etwas tricky, denn ohne optisches Laufwerk installiert man alles vom USB-Stick. Mit Linux war das kein Problem, bietet doch z.B. Ubuntu ein entsprechendes Tools dafür an, so einen Stick bootfähig zu machen und von dort Ubuntu zu installieren. Mit Windows kannte ich das noch nicht. Dank Google habe ich aber einen Weg gefunden. Nun denn, auf zur Installation. Die ging auch recht flott, der Key von damals funktioniert immer noch (der von der öffentlichen Beta-Phase von Microsoft). Erster Start, alles schick und recht flott. MS preist selbst ja Windows 7 als das Windows für “Netbooks” (darf man ja eigentlich gar nicht mehr schreiben dank Psion-Klage, aber egal). Natürlich sind sämtliche Asus-Tools nicht enthalten, und das manuelle Nachinstallieren steht noch aus (Splendid, Power4Gear usw.). Dass aber von Hause aus keine Netzwerkgeräte aktiviert waren, machte mich schon stutzig. Weder Ethernet noch WLAN wurden als Hardware erkannt. Verbaut ist meinem 1000H ein Ralink Wireless Chipsatz und als Ethernetchip kommt ein Atheros zum Einsatz. Komisch, ich hätte gedacht, dass alles auf Intel basiert…

Auch hier wurde ich wieder fündig und habe die Treiber manuell nachinstalliert – ohne Probleme. Nun noch schnell ein Windows-Update durchgeführt und das Ding ist im Sack! Läuft kugelrund und richtig schnell das Ganze :-)

Die restlichen Treiberprobleme sowie die fehlenden Asus-Tools habe ich hier gefunden.

Verfasst von: Oli | 9. März 2009

Fremdenführer

Jahrelang habe ich mich erfolgreich gegen die Nutzung von diesen Navigationsgeräten gewehrt. Warum? Die bisher genutzen Geräte hatten allesamt diverse Macken. Mal war das Kartenmaterial nicht aktuell (keine Ahnung, aus welchem Jahrhundert z.B. das Garmin Nüvi seine Pläne bezog), oft einfach auch nur extrem langsam in der Reaktionszeit, wenn die Route mal anders verlief, als das Ding sich dachte. Ich bin immer “aus dem Bauch” gefahren, teils allerdings mit Untersützung von Google Maps-Ausdrucken oder anderen Plänen. Dienstlich habe ich ab und zu mal das TomTom genutzt, welches zum Dienstwagen gehört.

Seit dem ich nun das Nokia E71 habe, rückt die Nutzung eines Navigationssystems doch in den Vordergrund. Fast alle modernen Smartphones haben einen GPS-Empfänger. Auf dem E71 ist “Nokia Maps” vorinstalliert, allerdings ohne Karten. Diese erhält man nur, wenn man eine Lizenz erwirbt oder aber  – wie in meinem Fall – eine kostenlose 7-Tages-Lizenz zum Testen benutzt. Heute habe ich erstmals die Software getestet, nachdem ich einen Saughalter inkl. Universalhalterung fürs Auto gekauft habe.

Fazit: Nokia Maps ist mit Abstand die beste Software, die ich bisher gesehen habe. Sie ist schnell, dank des super Empfangs vom E71-GPS permanent aktuell auf der Strecke und reagiert sicher und flott, wenn man entgegen der vorgeschlagenen Route die Fahrt aufnimmt. Ich erwäge, eine Lizenz zu kaufen. Die richtige Feuerprobe erlebt das Teil, wenn ich am Donnerstag nach Geesthacht fahre. Mal schauen, wie sich die Karten in der Provinz schlagen. Alles in allem hat das E71 das Zeug, zum echten Schlager zu werden :-)

Verfasst von: Oli | 9. März 2009

Smartphone – oder auch nicht “smart”?

Vor ein paar Wochen habe ich den Schritt in Richtung Smartphone-Welt gewagt. Mein Vodafone-Vertrag rief nach Verlängerung und damit verbunden auch nach einem neuen Handy. Mein aktuelles tat seinen Dienst tadellos (SE W810i), welches ich vor 2 Jahren aus meinem noch aktiven O2-Vertrag erhalten habe (ein Schnäppchen damals, inkl. Lautsprecher & SE-Fußball für 30 Ocken). Aber nun sollte es ein Smartphone sein. In der Firma setzen wir mittlerweile Lotus Traveler ein, ein Add-On des Domino-Servers der Version 8.x. Es wäre schon schick gewesen, alle Termine und Mails auch auf dem Telefon zu haben. Doch von vorne:

Im Vorfeld hatte ich mir schon das SE Xperia (X1) ausgesucht. Ich fasse nun kurz zusammen, was ich damit erlebt habe. Um das Modell zu erwerben, bietet sich die Zusatzoption zum Tarif “Internet Flat WAP” von Vodafone an. Diese erlaubt das Surfen und Mailing ohne Streaming und ohne Nutzung des Telefons als Modem. Ok, reicht mir auch. Das X1 allerdings meinte es nicht gut mit mir. Selbst die manuell eingerichtete Verbindung zum passenden Access Point (wap.vodafone.de) resultierte immer in der Nutzung des falschen AP (web.vodafone.de), was mir auch permanent durch eine Warn-SMS bestätigt wurde. Ich gab das Gerät wieder ab, denn es handelte sich definitiv um einen Fehler. Auf das neue verzichtete ich gerne, denn das war nicht der einzige. Ich entschied mich – warum auch immer – für ein HTC Touch Pro. Äußerlich ein schmuckes Teil, der Touchscreen macht auch was her. Die Software allerdings (wie beim X1 aber auch wieder Windows Mobile 6.1 Professional) ist mehr als schrecklich: langsam, anfällig, umständlich. Für ein Handy viel zu umständlich. Ok, daran musste ich mich also gewöhnen, es ist ja auch ein Businessgerät. Dafür hält der Akku allerdings nicht genügend lange durch. Nach einem Tag war die Hälfte des Ladestands erreicht – muss das heute noch so sein? Abgesehen von der blöden Handhabung (nicht mal ein Gespräch kann man schmerzfrei annehmen) ist es einfach lästig, einfache Dinge wie eine SMS mit 5 Tippsern auf dem Touchscreen aufzurufen. Die eingebaute Tastatur ist zwar ganz nett, aber man muss stets beide Hände zum Tippen nehmen. Richtig schick ist hingegen nur Google-Maps, das mit diesem Display wirklich Spaß macht. Surfen wiederum ist nur was für geduldige Menschen, selbst bei HSDPA ist die Datenübertragung extrem langsam. Als Notes-Entwickler wollte ich zudem auch Lotus Traveler benutzen, ein Sync-Dienst für Domino. Leider ist die Version für Windows sehr fehlerhaft. Nach der Installation sind alle eingerichteten Mailaccounts gelöscht – danke Lotus!

Nägel mit Köpfen, ein anderes Gerät musste her. Seit Jahren habe ich neben Vodafone (und den auch schon viel länger) einen Vertrag bei O2. Diesen nutze ich nie sondern finanziere mir so sozusagen meine Tauschhandys alle 2 Jahre. Ich habe mich nach Jahren mal wieder für ein Nokia entschieden, das E71. Als OS kommt Symbian zum Einsatz. Was soll ich sagen: es bedient sich super einfach für ein Smartphone, das Os ist sehr schnell und plausibel aufgebaut. Ich brauchte glaube ich erst 2 Mal das Manual, z.B. um den Wecker zu finden. Hier ist übrigens ein Druckfehler sowohl in der Gedruckten wie auch in der PDF-Anleitung: die Snooze-Zeit beträgt doch 5 Minuten und nicht wie angegeben 5 Sekunden. Wäre auch ein wenig zu knapp… Surfen geht sehr schnell, die WLAN-Nutzung ist extrem einfach und sicher. Das GPS-Modul ist der Hammer: selbst in der Wohnung habe ich 7 Satelliten, um durch die Nokia Maps (vorinstalliert) zu navigieren. Von Nokia habe ich mir eine 7-Tages-Lizenz kostenlos schicken lassen – tolles Teil, wer braucht da schon Navigon & Co. Überhaupt ist der Empfang des Geräts spitzenmäßig und die Sprachqualität gut. Nun noch die Kür: Traveler für Symbian. Reibungslose Installation, keine Löschung von Accounts. Fehlt nur noch der Traveler-Server, der damit kompatibel ist (momentan nur die Version 8.0, nicht die benötigte 8.5er). Die Akkulaufzeit soll übrigens bis zu 480 Stunden Standby betragen – schau’n ‘mer mal. Einzig die Taschenlampen-Funktion… tja die fehlt ;-)

Update: Sichtlich begeistert zeigte sich heute mein Chef (auch unser Admin) und hob unseren Domino auf 8.5 – so kann ich den Traveler nun ebenfalls nutzen :-) Gleichzeitig entschied er sich ebenfalls für das E71, denn eine Vertragsverlängerung steht an ;-)

Verfasst von: Oli | 7. Februar 2009

Urlaub?

Verfasst von: Oli | 22. Januar 2009

Eidgenössischer Gerstensaft

…ist schwieriger zu bekommen, als man glaubt. Wer denkt, dass alle Alpenrepubliken die gemeinsame Last und Lust am Bier tragen und haben, der irrt. In der Schweiz muss man für den Genuß einer Hopfenkaltschale schon gepflegt in eine Bar oder ein Restaurant gehen, der Heimkonsum wird nicht wirklich unterstützt. So gibt es beispielsweise die doch eher sinnvolle Regelung, dass an Autobahntankstellen keine alkoholischen Getränke verfügbar sind. Im Gegensatz zum Deutschen: er bietet doch tatsächlich an einer typischen Autobahnraste (so gesehen gestern auf der Raststätte “Heidelberg”) ein “Trucker-Menü” an. Dieses bestand aus einer “deftigen Kohlroulade & einem halben Liter Bier” – noch Fragen?

In der Schweiz gibt es zuweilen auch im Supermarkt kein Bier, geschweige denn andere “Party-Getränke”. Die Kette “Migros” verkauft derlei nicht (habe ich soeben nachgefragt).

Verfasst von: Oli | 7. Januar 2009

Größe bedeutet nichts – oder doch?

Seit dem ich auf dem großen Rechner mein Vista neu aufgespielt habe (nebst SP1), kann ich keine großen Dateien mehr auf Netzlaufwerke kopieren. Wo hier genau die Grenze von “klein” zu “groß” verläuft kann ich nicht sagen. Alle Dateien, mit denen ich es probiert habe, liegen um die 1GiB. Es scheint keine 100%ige Lösung zu geben, außer man setzt auf andere Tools. Ich habe mich für Teracopy entschieden, ein kleines aber praktisches Werkzeug für das Batch-Kopieren vieler und/oder großer Dateien – wohin auch immer. Ganz ehrlich? Mir ist es egal, ob Vista das kann oder eben nicht – ich habe Teracopy bisher nur 1x genutzt – und ich will es nicht mehr missen :-)

Verfasst von: Oli | 29. Dezember 2008

Klimperkasten

Schon lange wuchst in mir der Wunsch, auch endlich mal wieder die Tasten (nein nicht Computer, sondern die schwarzen und weißen) zu betätigen. Auch das habe ich früher öfter und gerne getan. Auch wie beim Schlagzeug gilt hier: nicht professionell, sondern zum Spaß und als Hobby. Musik ist schon eine tolle Sache, und mit den heutigen technischen Möglichkeiten für mich noch reizvoller. Am Samstag wurde wieder ein Schritt näher ans eigene Heimstudio gemacht und ein Keyboard gekauft. Zumindest war dies die Intention, als wir am Samstag in den Laden gingen, denn ein Keyboard ist es nicht geworden. Mal ehrlich: die Keyboards selbst mittlerer Preisklasse sind allesamt tolle Dinger mit viel Schnullifax und gutem Klang. Was mich aber immer daran störte ist die Klaviatur. Diese so zu bezeichnen ist schon falsch, denn das beleidigt jede Tastatur eines Klaviers, Pianos oder Flügels. Sicherlich kann man auch von einem Keyboard diese Qualität und das Spielgefühl nicht verlangen. Es sollte sicher gut klingen und auch ruhig ein paar schöne Voices haben, aber die Tastatur ist nun mal das Wichtigste – sonst macht es keinen Spaß.
Aus diesem Grund ist es nun auch ein E-Piano geworden, welches aber ein kleines Keyboard integriert hat – von den Funktionen her. Die Tastatur selbst ist die eines “echten” Klaviers nachempfunden, hat eine echte Hammermechanik und die vollen 88 Tasten!
Es hört auf den Namen Yamaha DGX-630 Portable Grand und steht nun dank einiger Umbauarbeiten im Wohnzimmer in der mittlerweile zum Semi-Studio mutierten Musik-Ecke gleich hinterm Schlagzeug :-)

Verfasst von: Oli | 19. Dezember 2008

Mal was anderes…

Es gab ja schon einige Kits, mit denen man den Rechner optisch “pimpen” konnte. Mal hat man aus Windows XP ein Vista-Clone gemacht, mal ein MacOSX. Diesmal habe ich mir den Spaß gemacht, und mein XP auf dem EeePC zum MacOSX verwandelt. Möglich wurde dies mit FlyakiteOSX, einem Installer und allen Tools, die auch ganz schick laufen. Aussehen tut das jedenfalls sehr lecker- oder?

macos_eee

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